STAR WARS Comics Nr. 11: Darth Vader – Schatten und Geheimnisse

(c) Disney / Panini Comics
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Was bisher geschah:
Luke Skywalker ist auf der Suche nach Antworten über die Jedi im Allgemeinen und Kenobi im Allgemeinen. Und Darth Vader ist auf der Suche nach Luke Skywalker, nicht nur, weil er den Todesstern zerstört hat. Vader weiß inzwischen, dass Luke sein Sohn ist. Der Sith-Lord ist aber beim Imperator in Ungnade gefallen und muss sich gegen Konkurrenten behaupten, die ihm den Platz an der Seite seines Meisters streitig machen. Noch dazu wird ihm mit Thanoth ein „Aufpasser“ an die Seite gestellt. Trotzdem gelingt es Vader, heimlich eine Armee aufzubauen und einen großen Geldbetrag an sich zu bringen. So ausgestattet hofft er, Skywalker zu finden…

„Die Sache mit Kriegen ist: Wenn der Krieg Dich nicht erwischt, tut es der opportunistische Abschaum, der aus dem ganzen Chaos seinen Gewinn zieht.“
– Dr. Aphra

Darth Vader ist mehr denn je gezwungen, ein doppeltes Spiel zu spielen, da Thanoth wild entschlossen ist, das Geld, das bei ein paar Verbrechern „verschwunden“ ist, aufzuspüren. Tanoth ist raffiniert und intelligent, das muss selbst der Sith-Lord zugeben. Gleichzeitig schickt er Dr. Aphra und die Droiden Tripple-Zero und Bee-Tee los, um den Totengräber zu finden, der vor vielen Jahren auf Naboo für das Begräbnis von Padmé Amidala verantwortlich war. Und der wird ja wohl wissen, ob Padmé vor ihrem Tod noch ein Kind auf die Welt gebracht hat…

Rezension

Das Katz-und-Maus-Spiel kommt so richtig in Fahrt. Thanoth wird als sehr intelligenter Gegenspieler dargestellt, der doch irgendwie auf der gleichen Seite wie Vader steht, ohne dabei diesen „Unfehlbarkeits-Status“ zu haben, der mich manchmal an Admiral Thrawn aus Timothy Zahns „Erben des Imperiums“ so gestört hat. Der Tonfall ist eine Spur düsterer geworden und der schwarze Humor, der bei Triple-Zero und Bee-Tee oft zur Anwendung kommt, mag einen manchmal nicht mehr so richtig zum Lachen bringen. Entweder nutzt sich das ganze langsam ab, oder es liegt daran, dass man für die „neuen“ Opfer der Killerdroiden eher Sympathie hegt als für die bisherigen. Der Spannungsfaden der Geschichte ist jedenfalls noch nicht abgerissen.

Über Thorsten Reimnitz 840 Artikel
Geboren am 4. August 1970 in Diez an der Lahn schreibe ich Geschichten, seit ich schreiben kann. Das Projekt, an dem ich am längsten arbeite, ist "Das Phantastische Projekt" mit all seinen Facetten, das am 7. August 1985 seinen Anfang nahm.

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