STAR WARS Comics Nr. 8: Showdown auf dem Schmugglermond

(c) Disney / Panini Comics
(c) Disney / Panini Comics

Was bisher geschah:
Darth Vader ist beim Imperator in Ungnade gefallen. Als Konsequenz muss er sich gegen verschiedenste mit Technoimplantaten versehene Lebewesen durchsetzen, um zu beweisen, dass er weiterhin würdig ist.
Leia Organa und Han Solo sind auf der Suche nach einem neuen Versteck für die Rebellen auf Solos angebliche Ehefrau Sana gestoßen, die eine Belohnung kassieren will und das Imperium auf die Spur von Leia gebracht hat.
Luke Skywalker will den Jeditempel auf Coruscant aufsuchen in der Hoffnung, dort mehr über die Jedi zu erfahren. Er fliegt deswegen zum Schmugglermond Nar Shadda, wo er hofft, einen Piloten zu finden. Doch die Aktion läuft schief: Die Schmuggler wollen ihn ausrauben und töten – und ganz besonders haben sie es auf sein Lichtschwert abgesehen…

„Chewbacca sagt… wir werden sofort aufbrechen. Ich bitte um Verzeihung… ‚WIR‘? Du meine Güte!“
– C3PO

Luke verfolgt auf Nar Shadda einen Dieb, der sein Lichtschwert gestohlen hat. Es gelingt ihm tatsächlich, diesen einzuholen und er bekommt sein Eigentum zurück. Allerdings ist er auf der Verfolgungsjagd im Huttenviertel gelandet und Grakkus der Hutte nimmt ihn gefangen. Grakkus ist fasziniert von der Jedikultur und hat allerhand Artefakte gesammelt. Deswegen ist er auch so erpicht auf Lukes Schwert. Aber noch mehr schätzt er ein großes Spektakel. Deswegen lässt er Luke zu einer Art Gladiator ausbilden, der in der Arena im Kampf mit dem Lichtschwert sterben soll.

Han Solo überzeugt Sana indessen, dass es eine blöde Idee war, das Imperium herzuholen, da auch er auf der Liste der Meistgesuchten steht. Da Sana zuvor das Schiff, mit dem er und Leia hergekommen waren, zerstört hat, bleibt den dreien nur die Flucht in Sanas Schiff. Diese Flucht führt mitten durch eine imperiale Blockade hindurch.

Die Rebellenflotte hat indessen einen Notruf empfangen: R2D2 hat gemeldet, was auf Nar Shadda passiert ist. Die Rebellen können aber niemanden zu Rettung von Luke Skywaker hinschicken. Da meldet sich Chewbacca freiwillig…

Rezension

Nach dem kleinen Tiefpunkt der vorigen Ausgabe wird die Geschichte endlich wieder spannend. Der ständige Schlagabtausch zwischen Han und Sana nervt zwar immer noch (und es wird auch immer noch nicht erklärt, wer Sana wirklich ist), dafür kommt durch die Flucht vor dem Imperium endlich Bewegung in die Geschichte. Lukes Handlungsstrang behandelt eine Lücke, die zwischen Episode IV und V entstanden ist: Obi-Wan konnte ihm in Episode IV nur eine rudimentäre Ausbildung geben, trotzdem ist er in Episode V recht gut in Form. Er bekommt auf Nar Shadda ein Training, um in der Arena zu bestehen. Und diese Handlung ist noch nicht abgeschlossen.

Ein Lächeln konnte ich mir am Ende des Heftes nicht verkneifen, denn da taucht jemand auf, über den nicht alle Leser begeistert sein dürften: Ein Gungan! Nein, es ist nicht Jar Jar Binks, aber es ist ein Gungan. Wer micht kennt, weiß, dass ich die harsche Kritik an den Prequels nicht teile und ich es schade fand, dass man von den Gungans kaum noch was zu sehen bekam. Gerade so, als wären sie „Personae non grata„. Es ist schön zu sehen, dass sie auch im Zeitalter der „klassischen“ Trilogie noch da sind.

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass es sich um eine im großen und ganzen gelungene Episode handelt, auch wenn der im Titel angekündigte eigentliche „Showdown“ wohl erst im nächsten Heft stattfindet.

Über Thorsten Reimnitz 821 Artikel
Geboren am 4. August 1970 in Diez an der Lahn schreibe ich Geschichten, seit ich schreiben kann. Das Projekt, an dem ich am längsten arbeite, ist "Das Phantastische Projekt" mit all seinen Facetten, das am 7. August 1985 seinen Anfang nahm.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*