YPS mit Gimmick Nr. 1259: Die Maschine, die viereckige Eier macht

(c) Egmont Ehapa Verlag
(c) Egmont Ehapa Verlag

Nachdem der Versuch einer Neuauflage von YPS als Zeitschrift für erwachsen gewordene Fans ein geradezu durchschlagender Erfolg gewesen war, ging die Redaktion mit neuem Schwung an die Sache ran, drehte hier und da an den Stellschrauben und brachte knapp ein Vierteljahr nach dem spektakulären Neustart das zweite Heft der neuen Reihe heraus: Nr. 1259. Als Gimmick gab es einen weiteren Klassiker: Die Maschine, die viereckige Eier macht, allerdings mit einem neuen, gegenüber den klassischen Heften geänderten Verfahren.

Was die Trennung von Comics und Artikeln betrifft, so wurde das in dieser Ausgabe etwas anders gehandhabt als zuvor: Gab es im letzten Heft noch zwei Abteilungen mit Comics – einer Abteilung mit neuen Comics und einer mit Nachdrucke von klassischen, bereits in YPS erschienenen -, so gibt es dieses Mal alle Comics zusammen am Ende des Heftes, egal ob neu oder alt.

Die Artikel in diesem Heft:

  • Leserbriefe
  • Presseschau
  • Fans und Fakten
  • Extrablatt
  • Gestern und heute
  • Azubi der Angst
  • Peter Illmann
  • Gimmick
  • Neue Gimmicks
  • Heiße Geräte
  • Zu den Sternen!
  • Lara Croft
  • Konsolenkrieg
  • Selber machen
  • Ausstellung
  • Roboter an die Macht
  • YPS-Quiz
  • Peter Wiechmann

Die Comics:

  • Der letzte Bulle
  • Finnen von Sinnen
  • Phantomias
  • Zauber
  • Gespenster GmbH
  • Pif und Herkules
  • Thomas der Trommler
  • Yps, Kaspar, Patsch und Willy

Das Gimmick

Wie gesagt, ein weiterer Klassiker: Ei hart kochen, Schale entfernen, in die Maschine damit und ab in den Kühlschrank. Nach einger Zeit hat man dann ein würfelförmiges Ei. Ein besonderer Gag als stapelbare Eier für den Frühstückstisch.

Die Artikel

Hier wird die Mischung aus „neu und spannend“ und „alt und nostalgisch“ beibehalten. Als „Legende“ in dieser Ausgabe wird nicht nur Peter Illmann (der Moderator der in den 1980er Jahren legendären Musiksendung „Formel 1“) interviewt, sondern auch Peter Wiechmann. Wiechmann ist bekannt für unzählige Comics, die er im Laufe seiner 45jährigen Karriere geschrieben hat. Eines seiner Werke ist „Thomas der Trommler“, von dem auch eine Episode in dieser Ausgabe abgedruckt wurde.

Die Comics

Bei den Comics fällt natürlich sofort die Episode von „Pif & Herkules“ ins Auge: Diese ist nämlich kein Nachdruck, sondern eine noch nie auf Deutsch erschienene Neuerzählung. Allerdings erkennt der YPS-Fan sofort, dass es eine Änderung gegeben hat: Der bisher unter dem Namen „Belpomme“ bekannte Professor aus den Geschichten heißt ab hier aus irgendeinem Grund „Reagenz“. Die anderen Klassik-Comics sind Nachdrucke aus alten YPS-Heften, einschließlich der „Yps, Kaspar, Patsch und Willy“-Episode zum Gimmick.

Der Gesamteindruck

Der Redaktion ist es gelungen, das zu halten, was in der vorigen Ausgabe angefangen wurde. Die Änderungen im Konzept sind minimal und passend (Zusammenfassung der Comics am Heftende). Auf der letzten Seite gibt es diesmal auch einen Hinweis darauf, wann das nächste Heft erscheint – aber das war’s auch schon. Es gibt keine Ankündigung, welches Gimmick dann erscheinen wird. Vielleicht dachte man, dass ein Vierteljahr eine zu lange Zeit ist, um die Vorfreude auf das nächste Gimmick aufrecht zu erhalten, im Gegensatz zu früher, wo man ja nur eine Woche warten musste. Die Erfolgsgeschichte ging aber unvermindert weiter.

 

Über Thorsten Reimnitz 831 Artikel
Geboren am 4. August 1970 in Diez an der Lahn schreibe ich Geschichten, seit ich schreiben kann. Das Projekt, an dem ich am längsten arbeite, ist "Das Phantastische Projekt" mit all seinen Facetten, das am 7. August 1985 seinen Anfang nahm.

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