„Maleficent – Die dunkle Fee“: Hinter den Kulissen

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(c) Walt Disney Pictures
(c) Walt Disney Pictures

Gestern und vorgestern haben wir in zwei Beiträgen schon ein wenig die Hintergründe von Disneys neuestem Film „Maleficent – Die dunkle Fee“ beleuchtet (Teil 1, Teil 2). Heute werfen wir einen weiteren Blick hinter die Kulissen.

MAGIE HINTER DEN KULISSEN

MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE ging am 11. Juni 2012 in den weltberühmten Pinewood Studios bei London vor die Kameras. Hier entstand der Großteil des Films. Die Dreharbeiten dauerten fünf Monate und fanden in sechs Hallen sowie auf tausenden Quadratmetern Studiogelände und umliegenden Wiesen statt.
Die Produktion verfügte über eine Reihe enormer Sets. Die Szenenbildner Gary Freeman und Dylan Cole sowie Bühnenbildner Lee Sandales entwarfen gemeinsam mit Robert Stromberg angemessen fantastische Kulissen für die Innen- und Außenaufnahmen. „Dies ist das vielleicht imposanteste Set, das ich je gesehen habe!“, rief der Oscar®-gekrönte Kameramann Dean Semler in der riesigen Schlosshalle aus, wo Auroras Taufe stattfindet – eine reale Ausführung des Zeichentrick-Schlosses aus DORNRÖSCHEN von 1959, innen wie außen.
„Schon die Zeichnung war ein Meisterwerk“, schwärmt Freeman. „Das war damals Avantgarde. Der Künstler hatte ein außergewöhnliches Gespür für Farben und Kontraste. Wenn man die Einzelteile betrachtet, scheint nichts zusammen zu passen. Aber das Gesamtbild stimmt.“
„Abgesehen von dem Maßstab verwendeten wir auch kostbarere Materialien, als man sie sonst in Normannen-Schlössern findet“, erläutert Freeman weiter. „So entschieden wir uns zum Beispiel für Marmorböden und eine üppige Farbpalette. Das Zeichentrick-Vorbild war architektonisch ein wilder Mix aus allen möglichen Epochen. Das konnten wir so nicht übernehmen. Wir können dem Publikum von heute keinen viktorianisch-gotisch-romanischen Bau präsentieren, das würde einfach keinen Sinn ergeben. Wir mussten uns also auf einen Stil einigen. Obwohl auch unser Schloss eine Kreuzung ist: Die Architektur von Prag trifft auf romanische Formen. Dazu hatten wir die Idee der schwebenden Pfeiler, die sich jetzt durch das gesamte Schloss ziehen und die Räume miteinander verbinden.“
Einen Film zu drehen, in dem große Teile der Landschaft und viele Figuren nur in der Fantasie existieren, stellte das Team natürlich vor eine Reihe von Herausforderungen. „Vor einem Blue Screen zu agieren ist nicht einfach. Aber unsere begnadeten Schauspieler ließen uns vergessen, dass sie gar nicht von einer Märchenwelt umgeben sind“, lobt Robert Stromberg. „Alle lieferten großartige Leistungen ab, obwohl sie sich ihre Welt lediglich vorstellen konnten – sogar die Größe ihrer Feenkörper.“

Die Kostüme zu kreieren und dabei die Märchenwelt und das Mittelalter der Menschen aufeinander abzustimmen, fiel der zweifach Oscar®-nominierten Anna Sheppard zu. „Zunächst glaubte ich, ich müsste mich bei den Kostümen an einer bestimmten Ära orientieren“, erklärt die Designerin. „Aber bald wurde mir klar, dass ich meiner Fantasie freien Lauf lassen konnte – anhand von Robs Vorgaben. Er ist unfassbar visuell veranlagt und kann Dinge sehr gut beschreiben. Ich musste also die magische Grenze überschreiten und tief ins Märchenland eintauchen.“
In ihrer langen Karriere stellte dieses Projekt völlig neue Anforderungen an die erfahrene Anna Sheppard. Nicht nur, dass sie ihre Entwürfe auf zwei alternierende Welten abstimmen musste: Innerhalb der Märchen- und der Menschenwelt gibt es noch diverse Unterkategorien, die erst kreiert werden mussten. Insgesamt nähte sie mit ihrem Team über 2000 Kostüme von Hand.

Um einen Schauspieler in einen Raben oder ein Waldwesen zu verwandeln, sind Maske und Prothesen unerlässlich. Das gilt auch für einen König, der um 16 Jahre altert, während er auf die Rückkehr seiner Tochter wartet. Die Abteilung Maske und Requisite – unter Leitung des siebenfachen Oscar®-Preisträgers Rick Baker – beschäftigte eigens einen Experten, der sich ausschließlich um Maleficents Hörner und künstliche Wangen kümmerte. Ein ganzes Team von Spezialisten staffierte jeden Morgen stundenlang die übrigen Darsteller aus.

Wenn Walt Disney Studios Motion Pictures Germany MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE am 29. Mai 2014 in die deutschen Kinos bringt, erlebt das Publikum ein aufregendes Abenteuer in einer fantastischen Welt – Auge in Auge mit Disneys berühmtester Schurkin. Endlich erfahren wir die ganze Wahrheit über Maleficent.

Der Trailer zum Film findet sich hier!

Quelle: Walt Disney Pictures

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