Photoshop Katastrophen oder „Dancing Towards Disaster“

Jeder, der sich schon mal an einem Bildbearbeitungsprogramm wie etwa Photoshop versucht hat, ohne wirklich davon Ahnung zu haben, weiß, dass es nicht eben einfach ist, damit gute Resultate zu erzielen. Man braucht das richtige Auge, das richtige Vorstellungsvermögen und auch Talent. Deswegen gibt es die Berufssparte der Mediengestalter. Wenn ich sage, ich möchte ein Bild so haben, dann machen die das, weil sie es können.

Nun sollte man meinen, dass gerade große Firmen genügend Budget haben sollten, sich anständige und talentierte Mediengestalter zu leisten. Menschen, deren Arbeiten nicht so aussehen, als hätte man mit einer Bastelschere jemanden aus dem einen Foto ausgeschnitten und in ein anderes mit zu viel Klebstoff reingeklebt. Denen keine Allerweltsfehler passieren, wie mir zum Beispiel. Aber ich bin, was das betrifft, ja nur ein Laie.

Jedenfalls hat mich eine gute Freundin auf ein Blog aufmerksam gemacht, bei dem ich gestaunt habe: PhotoshopDisasters zeigt Bildbearbeitungskatastrophen, die so sogar in der Öffentlichkeit, nicht selten in Werbeanzeigen oder auf dem Titelblatt eines Magazins gelandet sind, garniert mit netten Kommentaren. Und wer selbst ein solches „Disaster“ findet, kann es an den Macher des Blogs schicken, damit es veröffentlicht wird. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall, es sind schon mehrere Seiten „Machwerke“ zusammgekommen. Meine persönlichen Favoriten sind die hier:

  • Präsident Sarkozy meets…
    Hierbei war es für mich die nette Bildunterschrift, wen genau Präsident Sarkozy auf dem Bild angeblich trifft, die mich sehr erheitert hat.
  • Albatross!
    Wieder die Bildunterschrift. Als Monty-Python-Fan muss ich sagen, dass der „Albatross“-Sketch aus dem „Flying Circus“ hier passt, wie die Faust aufs Auge.
  • Der Bus-Führer
    Manchmal wird ein Bild auch nicht durch seine Bearbeitung, sondern durch seine Präsentation entstellt. So wie hier. Was kann man dazu noch sagen? „Seit 5.45 Uhr wird zurückgefahren!“
  • „Ich hatte keine spanische Inquisition erwartet!“
    Ja, niemand erwartet die spanische Inquisition… wieder ein Monty-Python-Sketch, der wunderbar passt, auch wenn es auf dem Bild eigentlich um Fussball geht.
Über Thorsten Reimnitz 831 Artikel
Geboren am 4. August 1970 in Diez an der Lahn schreibe ich Geschichten, seit ich schreiben kann. Das Projekt, an dem ich am längsten arbeite, ist "Das Phantastische Projekt" mit all seinen Facetten, das am 7. August 1985 seinen Anfang nahm.

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