„112 – Sie retten dein Leben“ – und zum Dritten!

Nach den Artikeln „Tatü Tata: ‚112…‘ – wer rettet wen und warum?“ und „‚112 – Sie retten dein Leben‘ – eine genauere Kritik“ wenden wir uns nun also zum dritten Mal der Daily-Action-Heldenretter-Soap zu, und das aus gutem Grund. Die Resonanz zu den zweit Artikeln war groß, sowohl in den Kommentaren als auch in eMails. Und Einträge in diversen Foren zeigen, dass den Leuten vom Fach damit aus dem Herzen gesprochen wurde. Nicht mehr, aber auch nicht weniger war das Anliegen der Artikel. Über die Kommentare und eMails gab es verschiedene Anregungen. Gleichzeitig wurden über DWDL.de die Quoten von „112…“ veröffentlicht – und siehe da, nach einem relativ guten Start begannen die Quoten in der zweiten Woche zu fallen. Ich kann nur mutmaßen, aber ich denke, dass das zu einem guten Teil dem Umstand geschuldet ist, dass die Serie nicht wirklich etwas neues bietet. Action hat man bei „Alarm für Cobra 11“ mehr und mit höherem Aufwand umgesetzt, und die „Soap“-Handlung gibt es so in unzähligen anderen Serien („Unter uns“ oder „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, um nur zwei zu nennen). Es wurden eben nur die Hintergrundkulissen ausgetauscht, die Schauspieler im Vordergrund spielen immer noch das selbe vorhersehbare Stück.

Dank der Resonanz von verschiedenen Leuten konnte ich nun auch andere Sichtweisen verifizieren und stellte erfreut fest, dass ich mit meinen Einschätzungen so falsch nicht lag. Lediglich von der Seite der Polizei habe ich konkret noch keine Rückmeldung bekommen, aber das mag möglicherweise damit zusammenhägen, dass die Polizisten in den meisten der bisher gezeigten Folgen bei den Einsätzen zur Staffage gemacht wurden und lediglich Florian Carstens in der Soap-Handlung eine größere Rolle spielen durfte (die aber wiederum mit Polizeiarbeit nichts zu tun hat). In den anderen beiden Beiträgen habe ich über konkrete Folgen geschrieben, heute geht es um das Generelle. Weitere Folgen habe ich mir übrigens bisher wirklich nicht angetan.

  • Die Grundprämisse der Serie: Kooperation von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei

In den ersten fünf Folgen wurde darüber nichts erzählt, jedoch lässt die Pressemitteilung von RTL genau das vermuten: die Grundprämisse der Serie ist die Kooperation von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei unter einem Dach als eine Art Pilotprojekt. Die Frage, die man sich als Mitarbeiter der Hilfsorganisationen stellen muss, ist: Welche Art Synergieeffekt würde man sich davon versprechen? Denn auf sowas würde eine Überlegung, die drei Organisationen zusammen zu legen, schließlich beruhen. Allerhöchstens, indem man die Verwaltungen zusammenschließt, doch da stösst man sehr bald auf ein Problem: die drei Organisationen stammen von drei verschiedenen Verwaltungsstellen. Die Feuerwehr ist Sache der Stadt, der Rettungsdienst wird vom Landkreis vergeben, und die Polizei vom Bundesland. Man müsste also einen Topf aufmachen, in den die drei Verwaltungsstellen einzahlen, und aus dem dann der Zusammenschluss finanziert wird. Und da kommen wir zu den altbekannten Problemen, denn natürlich will keine der drei Stellen zu viel einzahlen. Die Rückfinanzierung wird dann auch schwierig: die Polizei und Teile der Feuerwehrarbeit werden aus Steuern finanziert, der Rettungsdienst durch die Krankenkassen. Beispiel: Bei einem Verkehrsunfall, bei dem der Verletzte durch die Feuerwehr aus seinem Auto befreit werden muss, wird die Hilfeleistung der Feuerwehr durch Steuern abgedeckt, dafür wird keine Rechnung gestellt. Die Krankenkasse des Patienten zahlt den Einsatz vom Rettungsdienst.

Dass eine so „behördenübergreifende“ Kooperation schwierig ist, will ich anhand von zwei Fällen demonstrieren, den ich persönlich vor einiger Zeit erlebt habe. In tiefster Nacht wurden wir (Rettungswagen) zu einem Verkehrsunfall im Wald zwischen Ortschaft A und Ortschaft B gerufen. Als wir den Unfall gefunden hatten, stellte sich heraus, dass der Patient eingeklemmt war und wir die Feuerwehr brauchten. Ich gab per Funk an die Leitstelle weiter, sie solle Notarzt und Feuerwehr alarmieren. Daraufhin kam die Rückfrage, wo genau wir denn seien – auf der Gemarkung von Gemeinde A oder auf der Gemarkung von Gemeinde B? Es war stockfinstere Nacht und mein Kollege und ich hatten uns darauf konzentriert, den Unfall zu finden – ich wusste nicht, wie weit wir in den Wald eingefahren waren, und ob wir noch bei A, oder doch eher bei B seien. Was war der Hintergrund dieser Frage? Ganz einfach – leider kompliziert: Wie sich später herausstellte, befanden wir uns noch auf der Gemarkung von Gemeinde A, deren Feuerwehr ich glücklicherweise angefordert habe. Wären wir aber auf der Gemarkung von Gemeinde B gewesen, so hätte die Gemeinde A der Gemeinde B eine Rechnung für den Einsatz stellen können. Denn: Für Feuerwehreinsätze ist immer die jeweilige Gemeinde verantwortlich, und keine Gemeinde möchte auf den Kosten für einen Einsatz in „fremden Gebiet“ sitzenbleiben. Und das hätte natürlich bei Gemeinde B böses Blut gegeben, denn statt Gemeinde A zu bezahlen, sehen die natürlich lieber ihre eigene Feuerwehr ausrücken.

Der zweite Fall war eigentlich ein internistischer Notfall, ein ziemlich übergewichtiger Mann erlitt einen Herzinfarkt in seiner Wohnung. Das Treppenhaus war so verwinkelt und eng, dass wir (2 Mann vom Rettungswagen, Notarzt und Rettungsassistent vom Notarzteinsatzfahrzeug) den Patient dort nicht hätten heruntertransportieren können. Also forderten wir die Feuerwehr mit der Drehleiter an, die den Patient durch das Fenster rettete. Einige Wochen später bekam ich einen Anruf von der Gemeindeverwaltung. Der Mann, der am Telefon war, kannte den Patienten offenbar persönlich, denn er war gut ob dessen Leibesfülle informiert. Er wollte wissen, ob der Einsatz der Drehleiter medizinisch gerechtfertigt gewesen sei, oder ob wir die einfach nur angefordert hätten, damit wir den schweren Mann nicht die Treppe heruntertragen müssen. Der Unterschied wäre gewesen: Im ersteren Fall (der hier vorlag) muss die Gemeinde den Einsatz tragen, denn zur Rettung ist die Feuerwehr ja da (unter anderem). Im letzteren Fall wäre der Einsatz meinen Arbeitgeber in Rechnung gestellt worden.

Glaubt tatsächlich jemand, unter diesen Voraussetzungen würde eine Kombination von drei zuständigen Verwaltungsstellen gut gehen? Im Gegenteil, die Buchhalter würden sich wahrscheinlich bis auf den Cent gegenseitig vorrechnen, dass die Feuerwehr aber… der Rettungsdienst aber… die Polizei aber… Kurz: Jeglicher Synergieeffekt würde in kleinkarierten Streitigkeiten verpuffen. Ein echter Synergieeffekt ergibt sich nur, wenn Hilfsorganisationen mit ungefähr den gleichen Aufgabengebieten zusammengeschlossen werden. Für den Rettungsdienst wäre das zum Beispiel die Einrichtung eines medizinischen Rettungszentrums, in dem niedergelassene Ärzte mit verschiedenen Fachgebieten ihre Praxen haben, von denen manche noch als Notarzt fahren, der Rettungsdienst und Krankentransport integriert ist (Verwaltungseinheit, da alle mit den Krankenkassen abrechnen) und sich dort zudem noch eine Apotheke befindet, so dass der Rettungsdienst seine Materiaien zum Einkaufspreis bekommt. Wenn man die Dienste, die verschiedene Hilfsorganisationen noch dazu anbieten (häusliche Krankenpflege, Hausnotruf, Behindertenfahrdienst), mit dazu nimmt, dann ergeben sich Synergieeffekte. Ob eine Verwaltung nun mit den Krankenkassen Arztbehandlungen abrechnet oder Krankentransporte, ist eigentlich egal – die Stelle und Funktion ist die gleiche.

  • Handwerkliche Fehler

Ein großes Manko der Serie ist, dass sie – Entschuldigung für das Wort, aber es stimmt in seiner vollen Härte – billig produziert wird. Vermutlich geht ein Großteil des Budgets für den „Notfall des Tages“ drauf, so dass man sich um den Rest nicht so bemühen kann. Und so kommt es in jeder Folge zu irgendwelchen handwerklichen Fehlern. Das Beispiel, das auch in den Kommentaren am Häufigsten genannt wurde: Es werden Fahrzeug A, B und C alarmiert, man sieht aber B, C, D und E ausrücken – und am Notfallort kommen ganz andere Autos an. Der Hintergrund, so habe ich erfahren, ist, dass die „Ausrückszene“ an einer realen Wache mit modernen Fahrzeugen gedreht wurde, beim Dreh am Unfallort aber die Fahrzeuge einer bestimmten Firma kommen, die auch in anderen Produktionen das „Rettungsequipment“ für die Produktionsfirma stellt.

Dann sind da unzählige Anschlussfehler (nein, „Anschlussfehler“ hat nichts mit den Dritten Reich und Österreich zu tun, das war zwar auch ein „Anschlussfehler“, aber beim Film heißt es, dass man nicht auf die Ausstattung der Szene vom einen Dreh zum anderen achtet und im Film der Schauspieler beispielsweise plötzlich, nachdem er durch eine Tür gegangen ist, eine andere Jacke oder Krawatte trägt). Die Polizisten haben in der Wache ihre Dienstpistolen im Halster, nachdem sie alarmiert wurden, sind die Halster plötzlich leer und die Polizisten rüsten sich erst mit den Dienstwaffen aus. In einer anderen Folge wird eine Versicherung mal „AAV“ und mal „VAA“ genannt. Die Fahrzeuge verwandeln sich nicht nur ständig auf der Fahrt zum Einsatzort, mal sind auch auf einmal doppelt so viele Fahrzeuge vor Ort, wie eigentlich alarmiert wurden. In Folge 1 tragen die Polizisten andere Wappen als in den anschließenden Folgen. In einigen Szenen sind die Fahrzeuge zwar mit deutlich hörbarem Martinshorn unterwegs, das Blaulicht ist aber aus (und das geht definitiv NICHT, da wurde bei der Nachvertonung gepfuscht. Wenn das Blaulicht nicht an ist, geht das Martinshorn nicht. Punktum! Basta!).

Und auch wenn offenbar nicht sehr viele Fachleute an der Produktion mitarbeiten, gibt es ein paar Dinge, die einem einfach die Logik gebietet, etwa dass bei einem Unfall mit einem Motorradfahrer die Drehleiter nicht zu den ersten Fahrzeugen gehört, die mit ausrücken. Doch damit sind wir schon beim nächsten Themengebiet.

  • Foierwähr, Redungsdinzt und Bolitsei – oder wie schreibt man das noch gleich?

Die Ahnungslosigkeit, mit denen die Schreiber bei der Serie ans Werk gehen, tritt mit jedem neuen Skript immer wieder zutage. Sie haben keine Ahnung von Medizin, keine Ahnung von Brandbekämpfung, keine Ahnung von Polizeiarbeit und keine Ahnung von den Abläufen bei den Organisationen.

Die Funkdisziplin… existiert nicht. Gut, im wahren Leben wird auch nicht immer die Form gewahrt, für Einsatzgespräche redet man sein Gegenüber aber nicht mit dem Namen (!) an, sondern mit dem Funkrufnamen seines Fahrzeugs oder Standortes (wahlweise auch seines Funkgerätes, wenn es sich um ein tragbares handelt).

Auch wird ein Feuerwehrkommandant niemals die Anweisung „Hop, hop, hier geht’s rein!“ geben. Gerade bei der Feuerwehr sind Abläufe sehr genau festgelegt. Es handelt sich um Menschengruppen, die hier im Einsatz sind, und es ist wichtig, dass jeder weiß, was genau zu tun ist, wenn eine Anweisung kommt. Und: Ein Einsatzleiter wird sich – entgegen dem Verhalten von Bender in Folge 2 – nie selbst an direkten Maßnahmen beiteiligen, wenn genügend Personal vorhanden ist. Seine Aufgabe ist es, den Überblick zu behalten und die Einsatzkräfte zu koordinieren. Dass Bender als Einsatzleiter in der genannten Folge selbst Atemschutz anlegt und in den Keller rennt, um seine Kollegen zu warnen, hätte jemand anders genauso gut machen können, mal ganz davon abgesehen, dass es bei einem Innenangriff in einem brennenden Gebäude gewisse Vorschriften für das Vorgehen der Feuerwehr gibt (Stichwort „Sicherungstrupp“). Es hätte also auch andere Möglichkeiten gegeben, die Leute im Keller zu warnen – aber was man nicht weiß, macht die Gasleitung heiß, so dass sie explodiert. Oder wie hieß es in der „RTL Freitag Nacht News“-Parodie „Alarm für Kebap 11“ immer? „Große Bümms mit Gasleitung und Feuerwehrmann fliegt durch Luft voll krass!“

  • Die etwas anderen Konsquenzen in der Realität

Immer wieder kam auch in Diskussionsrunden der Einwand, man solle die Serie einfach nicht ernstnehmen und links liegenlassen. Es sei schließlich keine Doku. Kein Polizist, so hieß es, wird sich zum Beispiel ernsthaft mit „Alarm für Cobra 11“ auseinandersetzen. Warum stößt ausgerechnet diese Serie so übel auf?

„Cobra 11“ ist natürlich ein Extrembeispiel. Die Geschichten sind dermaßen auf Action ausgelegt und so völlig überzeichnet, dass sie fast schon als Comedy durchgehen würden. Es wird dadurch sehr deutlich gezeigt: das hier geht nicht! Niemand hüpft so mit Autos durch die Gegend und steigt dann unverletzt aus. Außerdem spielen die Geschichten in einer Umgebung, die nicht jeden von uns betrifft: Verbrechen. „Cobra 11“ rückt nicht zu einem Auffahrunfall auf der Autobahn aus, um dann die Bremsspuren mit Kreidestrichen zu markieren, Überfälle, Mord und Totschlag sind ihr „täglich Brot“.

„112…“ hingegen bewegt sich in einem Bereich, der jeden betrifft oder betreffen kann. Nicht umsonst ist das Absolvieren eines Kurses über „lebensrettende Sofortmaßnahmen“ Pflicht, wenn man den Führerschein machen will. Es ist also von daher schon sehr viel näher an den Menschen, als „Cobra 11“. Und weil es nicht dermaßen überzeichnet ist, sind Menschen, besonders wenn sie sich mit der Materie direkt nicht auskennen, auch viel eher bereit, die Geschichten als „einigermaßen real“ anzusehen. Und da wird es gefährlich, denn wie ich schon in den anderen Beiträgen geschrieben habe, gibt es Menschen, die durchaus Dinge aus solchen Serien ziehen und für echt halten. Die dann glauben, mitreden zu können.

Es wäre sicherlich eine Diskussion wert, ob man in der Gesellschaft möglicherweise ein gesunden Umgang mit den fiktiven Medien lernen muss. Haben Menschen verlernt, die Linie zwischen Realität und Fiktion zu ziehen? Und woran mag das liegen? Kommt den Menschen ihr eigenes Leben zu langweilig vor, dass sie sich mit den Heldenrettern identifizieren müssen? Geschichten sollen uns helfen, vom Alltag Abstand zu gewinnen und für eine gewisse Zeit in eine andere Welt einzutauchen. Haben einige von uns verlernt, aus dieser Welt wieder herauszukommen? Geschichten sollen außerdem dazu anregen, nachzudenken, indem die Handlungen gewisse Dinge in Frage stellen oder eine andere Sichtweise zeigen. Können das einige von uns nicht mehr? Muss die Handlung deswegen möglichst seicht und ohne Tiefgang sein, damit man nicht zu sehr nachdenken muss? Und das führt zu der berühmten Frage mit der Henne und dem Ei: Schauen die Menschen die seichten Geschichten, weil das Fernsehen sie ihnen vorsetzt – oder zeigt das Fernsehen die seichten Geschichten, weil die Menschen sie anschauen?

Also bleibt uns, den Mitarbeitern der jeweiligen Hilfsorganisationen, nur, den Schaden zu begrenzen, indem wir aufklären. Erste-Hilfe-Maßnahmen lernt man nicht im Fernsehen und in der Realität haben echte Helden zumeist eine Gemeinsamkeit: sie sind tot!

Es gibt schon genügend Menschen, die sich Gedanken darum machen, ob der Aufwand wohl gerechtfertigt ist, obwohl sie doch „nur“ Schmerzen am Herz haben. Diesen Menschen muss man vermitteln, dass eben nicht ein ganzer Löschzug, ein Rettungswagen und zwei Polizeiautos ausrücken, nur weil die Oma wieder Probleme mit dem Herz hat. Wenn man den Notruf wählt, kommt genau die Hilfe, die man braucht.

Obwohl es sicher lustig anzusehen wäre, wenn ein Löschzug vorfährt, die Feuerwehrler aussteigen, der Kommandant den Befehl gibt: „Über die zweiwendelige Eingangstreppe zur Herzinfarktbekämpfung ins Wohnzimmer von Frau Krause – VOR!“, und dann zehn Mann bei der armen alten Dame ins Haus stürmen.

Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte…

UPDATE: Neueste Entwicklungen zum Thema „112…“ gibt es in diesem Beitrag: „‚112…‘ zum Vierten: Sie rettet nun keiner mehr„. Deswegen wurde die Kommentarspalte in diesem Beitrag geschlossen, Kommentare bitte nur noch beim neuen Beitrag.

Über Thorsten Reimnitz 839 Artikel
Geboren am 4. August 1970 in Diez an der Lahn schreibe ich Geschichten, seit ich schreiben kann. Das Projekt, an dem ich am längsten arbeite, ist "Das Phantastische Projekt" mit all seinen Facetten, das am 7. August 1985 seinen Anfang nahm.

7 Kommentare

  1. Hi,

    ich fand in der heutigen Folge eine Sache ganz lustig:
    Zwei Streifenwagen fahren neben einem Geisterfahrer-LKW her und der linke der beiden gibt über die Außenlautsprecher die Anweisung „Fahren Sie sofort links ran!“ Übrigens hat die Driesen oder wie sie heißt mit dem neuen Arzt geredet, er solle darauf achten, dass die Versorgung von Unfallopfern nicht zu teuer wird, da sonst das Projekt der Kooperativen Einstellung wahrscheinlich bald wieder eingestellt wird…

  2. Folge heute ( 09.09. ) :

    1. Was zum Henker macht der Sani auf dem Gerüst ?
    2. Wieso nimmt der ne Kettensäge mit ?
    3. Wieso sägt der ohne jegliche Sicherungsausrüstung ?

    Und wieder haben sich die Fahrzeuge auf der Fahrt wundersamer Weise verändert…. ??

    Irgendwie is es spannender nach Fehlern zu suchen, als die Handlung zu verfolgen.

    Florian

  3. Folge vom 8.9.:

    Was ich als hochgradig gefährlich ansehe ist, dass in dieser Seifen Oper gezeigt wird, dass man dicke Elektrokabel einfach und gefahrlos mit einer Axt durchtrennen kann. Ohne Funken, ohne Verbrennungen also ohne Gefahr!! Was für ein Blödsinn!! Was ist wenn das wirklich jemand mal ausprobiert, weil er es in dieser Serie gesehen hat?!
    Absolut unverantwortlich!!!!

  4. Hi,
    Ich bin zwar erst seit knapp einem Jahr aktiv bei der Feuerwehr, aber die Fehler müssten eigentlich sogar einem Jfler oder so aufallen.
    Wieso übernimmt der Einsatzleiter die ganzen Aufgaben? Er soll den Einsatz „leiten“ und nicht ausführen. Gerade bei Folge 8.9. DA wusseln genug Feuerwehrleute rum, aber die meisten Arbeiten übernimmt der EL. Oder bei der Folge 12.9. Wieso öffen diese den RTW mit einem Brecheisen. Und wieso hilft der Rettungsdienst auch noch dabei?? Und nachher sieht man im Hintergrund den Spreizer(der ja eigentlich für so etwas ist). Naja immer noch sehr witzig finde ich immer die Rennen der Hi-Orgs. Ich glaub die alle wären ihre Jobs los( mit über 100km/h durch die Stadt rasend und an Kreuzungen ohne einmal zu bremsen den anderen Fahrzeugen ausweichend). Naja ich werde mir die Serie weiter antun einfach um zu lachen oder mich aufzuregen.

  5. @Thorsten…Betr. „112…,-und zum Dritten“…habe mir grade deinen Kopf-Skrippt von Anfang bis Ende durchgelesen und habe dabei vor Lachen auf dem Boden gelegen…ich habe Grade Nachtschicht und wenn jetzt gleich ein Einsatz kommen sollte, kann ich bestimmt kaum Laufen weil ich mir immer noch den Bauch halte Aufgrund ein Zwerchfellverkrampfung… 😉 ***Absolut Genial geschrieben…lach*** Solltest du mal ein Buch über diese Serie und deren Fehler schreiben, bin ich bestimmt der Erste der sich das Buch besorgt…Lach…Grüße…Andy

  6. @Bene…ja da gebe ich dir recht…der Einsatzleiter ( und das sagt ja der Name schon ) Leitet den gesamten Einsatz…das dieser dann aber auch noch „Ohne Eigenschutz und Absicherung eine Tür * ( „Brand in einer Wäscherei “ ) * aufstößt ohne diese vorher auf Wärmeaktivität zu untersuchen…( Heiße Brandgase + plötzliche Sauerstoffzufuhr = BUMM 😉 ) ist echt Draufgängerisch und hätte in der Wirklichkeit für einen Einsatzleiter dienstliche Konsequenzen nach sich gezogen…;-) …so ich geh dann mal wieder auf die 6…. 😉 in dem Sinne ruhige Einsätze und bleibt gesund…Gruß Andy 😉

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