„112 – Sie retten dein Leben“ – Eine genauere Kritik

Direkt im Anschluss an die erste Folge der neuen RTL-Action-Soap-Wasauchimmer-Serie „112 – Sie retten dein Leben“ habe ich mich hingesetzt und unter dem ersten Eindruck eine Kritik geschrieben. Dieser erste Eindruck war… schlecht. Sollten Sie ihn bisher noch nicht gelesen haben, nehmen Sie sich die Zeit und holen Sie es nach – Sie finden den Artikel hier: „Tatü – Tata: 112 – Wer rettet wen und warum?“ Ich warte so lange, bis Sie wieder da sind.

Gelesen? Schön. Wie ich in dem Artikel angekündigt habe, habe ich mir tatsächlich die komplette erste Woche dieser Serie angetan. Manchen Serien muss man eine gewisse Zeit geben, damit sie sich entwickeln können, oder damit man eventuell sehen kann, in welche Richtung es geht (so ist es mir persönlich zum Beispiel bei „Babylon 5“ gegangen). Da es sich bei „112…“ um ein Format mit recht kurzen Episoden handelt, ist es nicht möglich, sehr viel Handlung in einer Folge unterzubringen. Aber nun, nach fünf Folgen, kann man schon etwas klarer sehen, daher hier meine Nachbesprechung – wieder aus dem Blickwinkel eines Menschen, der – im Gegensatz zu den Schreiberlingen dieser Serie – Ahnung von der Materie hat. Ich möchte die Kritik aufteilen, zuerst eine allgemeine Einschätzung, dann werde ich mir jede der vier Folgen seit letztem Dienstag einzeln vornehmen, und dann eine abschließende Einschätzung über das Potential der Serie. Ja, sie hat ein Potential – ein Gefahrenpotential. Aber dazu kommen wir später.

Mr. Pither: Sie sind Konteradmiral Sir Dudley Compton?
Chinese: Nein. Er gestorben. Hat Herzinfarkt und fallen aus Fenster auf explodierende Bombe und getötet in Schießerei.
(aus „Monty Python’s Flying Circus“, Episode 34: „Die Fahrradtour“)

Als ich die zweite Folge der Serie sah, war ich kurz geneigt, mich positiv überraschen zu lassen. Leider wurde das alles zunichte gemacht, so dass ich zu dem Schluss kam: nach der Freitags-Folge werde ich mir keine weitere mehr antun. Ich tat es, weil ich der Serie eine Chance geben wollte. Immerhin ist es tatsächlich so, dass eine tägliche Serie, die die Arbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst thematisiert, ein neues Konzept ist. Nicht neu ist hingegen die Umsetzung. Es ist mehr „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, nur dass die ganzen Jugendlichen durch (einigermaßen) erwachsene Menschen ersetzt wurden und halt nicht in einem hippen Café oder einer Werbeagentur arbeiten, sondern im Rettungswesen. Die persönlichen Geschichten, die erzählt werden, könnte so auch in irgendeine andere Umgebung gesetzt werden, sie sind völlig austauschbar und gehen mir mittlerweile auf die Nerven. Hier wurden Möglichkeiten einfach verschenkt. Mal ganz davon abgesehen, dass die Menschen genauso zickig reagieren, wie in jeder anderen Seifenoper. Gibt es ein Problem oder einen Konflikt, redet man nicht darüber, nein, man schweigt beleidigt. Auf diese Weise lässt sich der Konflikt über unzählige Episoden hinziehen und man muss sich nichts neues ausdenken.

Verschenkt wurden auch die Möglichkeiten, einen Hintergrund aufzubereiten, denn darüber erfährt man eigentlich nichts. Okay, man sieht, Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei unter einem Dach – das scheint eine Novität zu sein. Aber warum? Was ist das? So eine Art Pilotprojekt? Das wird nicht gesagt. Ist die Verwaltungschefin deswegen so hinter den Zahlen her, weil sie weiß, wenn die Kosten aus dem Ruder laufen, wird das Experiment auch ganz schnell wieder abgeblasen? Was ist das mit der „Paramedic“? Wird hier ein neues Berufsmodell für den Rettungsdienst ausprobiert? Fragen, deren Antworten recht spannend sein könnten. Leider wurde das alles in die Wolken geblasen für ein bisschen Action und 08/15-Seifenoper-Handlung. Und wo wir gerade von der Action reden: Das Zitat aus dem „Flying Circus“ habe ich oben gebracht, weil ich bei jeder Folge an diese Szene denken musste. Es reicht nämlich nicht ein einfacher Notfall, nein, da muss immer noch was draufgegeben werden. Und damit zu den einzelnen Folgen. Da diese keine Titel haben, habe ich einfach Folgennummer und Datum angegeben.

Folge 2, 26. August 2008

  • Der Notfall

Aufgrund eines schlecht ziehenden Holzkohleofens verraucht eine Wohnung. Als die Feuerwehr den Kamin freiräumen will, entsteht ein Kellerbrand – und das in der Nähe einer schlecht verlegten Gasleitung, die zu explodieren droht.

  • Plotlöcher

Konsequenzen aus Folge 1: In Folge 1 überschreitet der von Dominic Saleh-Zaki dargestellte Polizist Florian Carstens ein paar Grenzen, als er Anweisungswidrig handelt und die Notfallsituation damit verschärft. Er muss sich hier einiges anhören und ehrlich, ich war positiv beeindruckt: Alles, was ich über den Eigenschutz in meiner ersten Kritik gesagt hatte, kam hier zur Sprache. Das waren regelrecht lichte Momente, in denen ich hoffte, man würde mehr daraus machen. Leider blieb es dabei, aber eigentlich sollte man Einsatzleiter Ingo Benders (Gernot Schmidt) Satz den Schreibern der Serie auf die Stirn tackern: „Bringt Euch nicht in Gefahr, das bringt den Opfern auch nichts!“

Paramedic – oder so: In meiner Kritik zu Folge 1 habe ich die Liebschaft des Dienststellenleiters, deren Namen ich leider vergessen (oder verdrängt) habe, noch als „Notärztin“ bezeichnet. In dieser Folge kommt nun heraus – das ist sie gar nicht. Florian Carstens bezeichnet sie hämisch als „Paramedic“, weil „zum Medizinstudium hat’s wohl nicht gereicht“. Ich weiß nicht, wo die Schreiber das her haben, aber in der Tat gibt es im Moment eine berufspolitische Diskussion um die Zukunft der Ausbildung im Rettungsdienst. Eine der Überlegungen ist es, eine Art „Paramedic“ als Beruf im Rettungsdienst einzuführen. Insofern wäre das in der Serie dargestellt Projekt wirklich richtungsweisend – aber wie schon mehrfach gesagt, man macht einfach nichts draus. Lieber konzentriert man sich auf das Verhältnis der Paramedic zu Dienststellenleiter Martin Carstens (Joachim Raaf), Florians Vater, was ein kompliziertes – und sehr konstruiertes – Dreiecksverhältnis aufbaut. Den Beruf „Paramedic“ gibt es derzeit nicht, auch haben Rettungsdienstmitarbeiter nicht die Befugnisse, die die Paramedic in der Serie ausübt (Medikamentengabe und Defibrillation ohne Notarzt und dergleichen – es gibt da zwar die so genannte „Notkompetenz“, aber das würde hier zu weit führen).

Disponentin „erhört“ den Notfallort: Bei dem Notfall dieser Episode ist eine junge Frau in einer Wohnung, die gerade von einem schlecht ziehenden Ofen verraucht wird. Sie wählt den Notruf, kann allerdings keine Angaben mehr über ihre Adresse machen. Was tun? Die Disponentin hört auf Hintergrundgeräusche und kann so den Notfallort eingrenzen. Ui, toll… Darf ich gleich zwei Alternativen anbieten, die ein wenig realistischer gewesen wären? Nummer eins, auch wenn die Anruferin ein altes Wählscheibentelefon hat, so müsste es dennoch möglich sein, ihren Anschluss zu ermitteln – schon hat man ihre Adresse. Ta – da! Wie, zu langweilig? Okay, Alternative zwei: Die Anruferin hat im Verlauf des Gesprächs erzählt, sie wolle nicht zu den Nachbarn gehen (um die genaue Adresse zu erfragen), die hätten sie kürzlich angezeigt, weil sie Gras (Canabis) auf ihrem Balkon angebaut habe. Dann muss es doch einen Eintrag bei der Polizei geben. Den Namen der Frau hat man, man fragt den Computer der Polizei ab – schon hat man ihre Adresse. Ta – da!

  • Notfall-Kokolores

Vorgehen ohne Atemschutz: Obwohl bekannt ist, dass in der Wohnung Brandgase vorhanden sind, gehen sowohl der Einsatzleiter der Feuerwehr als auch die Besatzung vom Rettungswagen ohne Atemschutz in die Wohnung. Dass das Rettungsdienstpersonal mit in die Wohnung kommt, ist an sich schon ein Unding. Die Rettung solcher Personen ist Sache der Feuerwehr – MIT Atemschutz.

Lass Dich drücken: Was zur Hölle macht die Paramedic, als der Einsatzleiter nach der Explosion – die er erstaunlich gut überstanden hat, obwohl ihn die Feuerwalze voll erfasst, hochschleudert und er auf seiner Pressluftflasche landet – auf der Trage liegt? Er hat Kammerflimmern, offenbar soll das, was sie tut, so was wie eine Herz-Druck-Massage sein. Es sieht aber aus wie Brustkorb streicheln. Dass sie kurz darauf den Defibrillator verwendet, ist sogar korrekt. Ein Kammerflimmern kann durch einen gezielten Stromstoss bekämpft werden.

Guten Morgen, Sonnenschein: Ich habe das Gefühl, ich bewege mich im Kreis. Noch in der ersten Kritik habe ich von den Patienten erzählt, die gleich nach einer Reanimation aufwachen – und zack! Was passiert? Der Einsatzleiter wacht auf, nachdem er wiederbelebt werden musste. Er gibt sogar Anweisungen und muss sich dafür die Kommentare von Kollegen anhören. An der Stelle hab ich 500 Milligramm Acetylsalicylsäure gebraucht.

Folge 3, 27. August 2008

  • Der Notfall

Ein Mann wird von seiner Frau verlassen. Als sie aus dem Haus tritt, schießt er sie vom Balkon aus nieder. Als der Rettungsdienst und die Polizei eintreffen, schießt er auch auf sie und hindert sie so daran, der Verletzten zu helfen.

  • Plotlöcher

Dieses Büro ist zu klein für uns beide: In jeder Episode zanken sich Carstens und die Verwaltungschefin Doktor Driesen (Sandra Schlegel). So auch hier. Nur langsam wird es langweilig, weil die Diskussion stets unsachlich ist, gerade so, als ob beide keine Ahnung haben, um was es eigentlich geht.

Das Bermuda-Dreieck: Weiter wird die Dreiecksbeziehung zwischen Carstens, seiner Geliebten und seinem Sohn ausgewalzt. Alles dazu habe ich bereits weiter oben erwähnt.

  • Einsatz-Kokolores

Noch fünfzehn Minuten bis Buffalo: Theodor Fontane möge mir verzeihen, dass ich sein Zitat aus „John Maynard“ mit einer Seifenoper in Verbindung bringe, aber es passt: Als die Frau verletzt auf dem Rasen liegt, sagt die Paramedic, sie habe „noch fünfzehn Minuten“, bevor sie verblutet. Wo nimmt sie diese Zahl her, noch dazu, da sie die Verletzte wegen des rumballernden Ehemans gar nicht richtig hat untersuchen können?

Ich gehe nirgendwo hin: Der Dienststellenleiter leitet zwar den Einsatz seiner Polizisten – aber er tut das von der Wache aus. Das eigentliche Verfahren – und ich denke, dass das bei der Polizei ähnlich ist wie bei anderen Hilfsdiensten – ist, dass ein Einsatzleiter vor Ort ernannt wird. Es ist viel zu Umständlich, einer in einem Büro weit entfernt sitzenden Person über Funk die Situation zu erklären, damit diese dann Entscheidungen treffen kann. Noch dazu, da sich die Situation von Sekunde zu Sekunde ändern kann und möglicherweise eine schnelle Entscheidung gefragt ist.

Folge 4, 28. August 2008

  • Der Notfall

Durch einen Defekt gerät der Motor eines Aufzugs in Brand. In dem Aufzug sind zwei Personen eingeschlossen, von denen eine kollabiert. Beim Rettungsversuch stellt sich heraus, dass bei der Wartung des Aufzugs gepfuscht wurde und das Tragseil zu reißen beginnt.

  • Plotlöcher

Und täglich grüßt das Murmeltier: Das Dreieck Vater-Sohn-Liebschaft bekommt langsam spitze Winkel, als der Sohn der Liebschaft gegenüber den Vater als Weiberheld darstellt (nicht ahnend, wem er das erzählt). Statt das Gespräch zu suchen, zieht sich die Paramedic beleidigt zurück. Vorausschaubare Teletubbie-Dramaturgie. Obwohl, das ist nicht ganz fair. Ich entschuldige mich bei den Teletubbies (und das war jetzt auch vorausschaubar, was?).

Und er soll heißen „ZDLs Traum“ – weil er so seltsam angezettelt ist: Hat man das schon erlebt – Fontane und Shakespeare zusammen in einer Kritik über eine Seifenoper? Nun, „Ein Sommernachtstraum“ ist „112…“ wahrlich nicht, denn in dieser Folge wird mit dem nächsten Klischee aufgefahren: Ein neuer Zivildienstleistender (kurz „ZDL“) hat seinen Einstand, dem die Null-Bock-Einstellung schon auf die Stirn geschrieben steht. Was macht so jemand ausgerechnet beim Rettungsdienst? Es gibt viel bequemere Stellen, wo man den Zivildienst „runterreißen“ kann.

Das „Pilot“-Projekt: Etwas ganz besonderes haben die Schreiber offenbar mit dem Piloten des Hubschraubers vor, der feststellt, dass seine Hände unkontrolliert zu zittern beginnen. Es handelt sich hierbei vermutlich um die „Oh-Gott-wenn-das-rauskommt-kann-ich-meinen-Job-nicht-mehr-machen-was-dann-ich-verheimliche-es-lieber-auch-wenn-ich-dabei-mein-Leben-und-das-von-anderen-riskiere“-Handlung, die ihren Lauf nimmt.

  • Einsatz-Kokolores

Alte Seilschaften: Um zu der zwischen zwei Stockwerken hängenden Aufzugskabine zu kommen, klettern sowohl Polizist Carstens (der Sohn) als auch die Paramedic (des Vaters Liebschaft) am Aufzugsseil hinab. Der Eigenschutz hatte wohl gerade seinen Jahresurlaub eingereicht. Oder um es mit den Worten der Paramedic (allerdings aus der nächsten Folge) zu sagen: „Das geht ja mal sowas von gar nicht!“

Ohr-Troubles – Problem mit den Ohr’n: In der Aufzugkabine angekommen wird der bewusstlose Patient untersucht. Mit Hilfe eines Stethoskops stellt die Paramedic die Diagonse „Kammerflimmern“. Das kann man nur mit einem EKG, hören tut man bei einem Kammerflimmern – gar nichts. Das Herz steht nämlich praktisch still. Das bringt uns zum nächsten Punkt.

Dieser Notfall wird Ihnen präsentiert von SALZ(TM). Denn: SALZ(TM) ist überall. Gewöhnen Sie sich dran! Nachdem die Paramedic also die Diagnose „Kammerflimmern“ gestellt hat, brüllt sie den Schacht hoch nach ihrer Notfalltasche (die in der Serie übrigens konsequent falsch als „Koffer“ bezeichnet wird). Warum die Notfalltasche? „Ich brauche die Salzlösung!“ Salzlösung, okay, den Begriff als solches kann man noch durchgehen lassen, aber bei einem Kammerflimmern wäre der Defibrillator das Mittel der Wahl. Die Infusion bringt gar nichts. Sie macht aber nichts dergleichen, auch keine Wiederbelebung. Hätte er wirklich ein Kammerflimmern gehabt, wäre der Mann gestorben. Aber wir sind ja nur beim Fernsehen. Ist ja alles gar nicht echt. Der tut ja nur so.

Entschuldigung. Ich mache gleich weiter. Ich muss nur meine Fassung wiederfinden.

Danke, geht schon wieder. Also, weiter im Text. Ist ja nur noch eine Folge.

Folge 5, 29. August 2008

  • Der Notfall

Ein Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer stürzt, ein Kleintransporter weicht ihm aus und überschlägt sich. Der Kleintransporter landet genau auf der Fracht des Motorrads, ein Spenderorgan, das dringend benötigt wird.

  • Plotlöcher

Väter der Klamotte: Natürlich muss das Dreieck noch ein wenig komplizierter werden. Der Sohn entlarvt die „Maschen“ des Vaters und dessen Vorliebe bei Frauen. Die Paramedic wird noch zickiger (falls das überhaupt geht). Habe ich die Teletubbies schon erwähnt?

Der Fluch des Navigators: Die Ausfälle des Piloten werden immer heftiger, Händezittern, verschwommenes Sehen, starke Kopfschmerzen. Laut den Regeln der Seifenopern-Medizin spricht das alles dafür, dass der Pilot ein Hirntumor hat. Das würde zu der „Oh-Gott-wenn-das-rauskommt-kann-ich-meinen-Job-nicht-mehr-machen-was-dann-ich-verheimliche-es-lieber-auch-wenn-ich-dabei-mein-Leben-und-das-von-anderen-riskiere“-Handlung noch die „Oh-Gott-ich-habe-eine-gefährliche-Krankheit-sag-es-aber-niemandem“-Handlung dazubringen. Das Resultat wäre eine „Oh-Gott-ich-habe-eine-gefährliche-Krankheit-die-meine-Leistungskraft-beeinflusst-wenn-das-rauskommt-kann-ich-meinen-Job-nicht-mehr-machen-was-dann-ich-verheimliche-es-lieber-auch-wenn-ich-dabei-mein-Leben-und-das-von-anderen-riskiere“-Handlung.

Rettung aus der Not: Ein gewisser Doktor Tom Wagner (Max Alberti) stellt sich vor, der demnächst als „Rettungsarzt“ anfangen soll. Anderswo nennt man solche Leute „Notarzt“ – und wieder wird mir das System nicht klar, denn bisher hat man keinen Notarzt im Einsatz gesehen, nur die Paramedic. Wozu braucht man den Neuen, außer zum Aufpeppen der Handlung?

„Ent-scheidung“ ist auch ’ne Scheidung: Dienststellenleiter Carstens und Frau Doktor Driesen geraten mal wieder aneinander. Sie will den Hubschrauber aus Kostengründen nicht starten lassen. Auch wenn die Bürokraten mittlerweile im medizinischen Sektor sehr viel Macht haben, so weit ist es noch nicht. Wird ein Hubschrauber gebraucht, startet ein Hubschrauber – über die Kosten kann man nachher streiten.

Flieger, grüß mir die Sonne: Das Konzept mit dem Hubschrauber ist mir auch nicht ganz klar. Da ist also an dieser Rettungszentrale ein Hubschrauber stationiert. Mit einem Piloten. Punkt. Der rückt ab und zu mal aus und wird auch für Rettungstransporte benutzt. Aber mit welcher Besatzung? Der vor Ort? Heißt das, die lassen ihr Auto stehen und fliegen mal schnell wohin? Bin ich der einzige, dem das in irgendeiner Art und Weise merkwürdig vorkommt.

  • Einsatz-Kokolores

Blaulicht an, Hirn aus: Ja, es gibt Leute bei den Hilfsorganisationen, die eine riskante Fahrweise haben. Aber so, wie das in der Serie gezeigt wird, ist das trotzdem arg überzogen.

Ich drück‘ dich: Der Hubschrauber drückt mit seinen Kufen den Transporter zur Seite, so dass das darunter eingeklemmte Transportbehältnis mit dem Spenderorgan herausgeholt werden kann („Medicopter 117“ lässt grüßen). Das ist natürlich hanebüchen und viel zu gefährlich. Außerdem hätte die Feuerwehr geeignete Mittel, so ein Auto sicher anzuheben.

Sonntags-Rede: Schließlich steht die Besatzung des Rettungswagens vor demselben und unterhält sich. Drin im Fahrzeug liegt der Patient. Wer kümmert sich um ihn?

Finaler Rettungs-Schluss: Schließlich kam die Stelle, die mich endgültig davon überzeugte, dass ich mit den Kritiken an dieser Serie nicht mehr weitermachen sollte, da ich sonst Gefahr laufe, dass mein Gehirn implodiert. Nachdem der Pilot wieder zurück ist auf der Station wird er von einer anderen Paramedic angesprochen, weil er so müde aussieht. Um ihn aufzumuntern, sagt sie folgenden Satz:

„Was Du heute geleistet hast, das hätte nicht jeder von uns geschafft!“

Was ist das für ein Binsenwahrheits-Müll? Natürlich hätte das nicht jeder von den anderen geschafft. Ich wage sogar zu behaupten, dass keiner von den anderen das geschafft hätte, weil er eben Pilot ist und als einziger einen Hubschrauber fliegen kann! Und damit kommen wir zum Ende meiner persönlichen Reihe über diese Serie und der angekündigten Einschätzung.

Ist doch einfach nur noch so ’ne Serie – ist das wirklich so schlimm?

Die Zuschauer der Science-Fiction-Serie „Babylon 5“ waren sich bewusst, dass das, was sie sehen, nicht real ist. Die Menschen haben keine Raumstation diesen Ausmaßes im All und auch keinen Kontakt zu den außerirdischen Spezies, die dort mitspielten.

Bei Serien, die irgendwie auf „real“ machen, wie eben auch Seifenopern, ist das was anderes. Es gibt genügend (und meiner Ansicht nach zu viele) Leute, die glauben Beziehungen funktionieren genau so, wie sie den Seifenopern eben nicht funktionieren. Und Serien, die wie „112…“ den Realismus fast zur Gänze vermissen lassen, verbreiten leider über das Genre, in dem sie spielen, ein gefährliches Halbwissen. Es ist zwar positiv, dass mit dem Titel die neue alte Notrufnummer 112 publik gemacht wird, der Rest jedoch wirft den Rettern in manchen Situationen mehr Steine in den Weg, als man denken mag. Beispiele gefällig? Ich habe genügend. Das Folgende habe ich entweder selbst erlebt oder aus erster Hand von Kollegen erzählt bekommen:

  • Wir (Besatzung eines Rettungswagens) wurden zu einem Notfall in eine Wohnung gerufen, ein Mann sei kollabiert. Beim Eintreffen stellen wir fest, dass der Mann, etwa 75 Jahre alt, einen Herzstillstand hat. Als mein Kollege ihm das Hemd aufreißt und mit einer Herz-Druck-Massage beginnt, fällt ihm die Ehefrau in die Arme mit den Worten: „Hören Sie auf! Sie bringen ihn ja um!“ Wertvolle Zeit geht verloren, während wir die Frau davon überzeugen müssen, dass eine „richtige“ Herz-Druck-Massage nichts mit dem Brustkraulen zu tun hat, das sie aus dem Fernsehen kennt.
  • Beim Brand eines Mehrfamilienshauses sind wir (Besatzung eines Rettungswagens) als erste vor Ort (in Ortschaften mit freiwilliger Feuerwehr kommt das vor, da wir schon am Standort sind und nur noch ausrücken müssen, während die Feuerwehrler erstmal zur Wache kommen müssen). Aus mehreren Fenster schlagen die Flammen. Personen sind keine mehr im Gebäude, aber in der Wohnung oberhalb des Brandes seien noch zwei Hunde. Eine Bewohnerin verlangt (!) von mir, ich solle in das Gebäude gehen und die Hunde rausholen. Als ich versuche, ihr zu erklären, dass das viel zu gefährlich ist, erwidert sie schnippisch: „Im Fernsehen tut Ihr immer so, als wärt Ihr die Helden. Aber wenn’s mal drauf ankommt, dann ist halt nichts.“
  • Bei einer geringfügig außer Kontrolle geratenen Feier von ungefähr acht Jugendlichen zwischen vierzehn und siebzehn erleidet ein Fünfzehnjähriger vermutlich aufgrund seines Alkoholkonsums einen cerebralen Krampfanfall (umgangssprachlich auch „epileptischer Anfall“ genannt). Nachdem der Rettungsdienst vor Ort ist, erklärt einer der Jugendlichen, nachdem sein Freund nicht mehr reagiert und nur noch gezuckt habe, habe er bei diesem eine Herz-Druck-Massage durchgeführt. Als der Notarzt nachfragt, erklärt er seine Methode: Wie im Fernsehen gesehen, habe er sich auf den Bauch des am Boden liegenden Bewusstlosen gesetzt und mit beiden Händen beide Seiten des Brustkorbs eingedrückt. Mal ganz davon abgesehen, dass die Reanimations-Methode falsch ist, ist eine Bewusstlosigkeit an sich kein Grund, jemanden wiederzubeleben. Der Fünfzehnjährige hat die „Behandlung“ zum Glück unbeschadet überstanden.
  • Bei einer Reanimation, bei der schnell feststand, dass dem Patient nicht mehr zu helfen war, wurde von Angehörigen nach Abbrechen der Maßnahmen gefragt, ob man denn nicht „mit dem Elektrodings“ (gemeint war der Defibrillator) noch was machen könnte. Den hätten wir ja gar nicht verwendet, und im Fernsehen hilft der immer.
  • Zuletzt: Bei mehreren Notfällen ist es mir und auch Kollegen schon passiert, dass wir Anweisungen von Schaulustigen bekommen haben, was zu tun sei, oder warum wir dies und jenes nicht tun würden. Bei einem speziellen Fall wurde ich gefragt, warum ich der Patientin nicht „was wegen dem Blutdruck spritze“ (die Patientin war eine Leichtverletzte eines Verkehrsunfall, aber wegen des Schrecks etwas blass). Als ich darauf entgegne, dass das nicht nötig sei und ich sowieso keine Medikamente spritzen dürfe, bekomme ich zu hören: „Ja, ja, wenn Ihr nur an Euren blöden Vorschriften kleben könnt. Und ob’s den Patienten gut geht, ist Euch egal.“ Dass das Nichtbefolgen der „blöden Vorschriften“ für mich im Zweifelsfall die Konsequenz haben könnte, entlassen zu werden und nicht mehr im Rettungsdienst arbeiten zu dürfen, ist offenbar egal.

Es gab einmal eine Untersuchung über Reanimationen im Fernsehen. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass Reanimationen im Fernsehen eine Erfolgsquote von etwa 95 % haben. Und der Zuschauer erwartet das gleiche in der Realität. Aber die Realität hält dem nicht stand. Das Fernsehen vermittelt den Eindruck, egal welcher Ausgangspunkt eine Reanimation hat, in den meisten Fällen geht es gut. Dass es rein aus dramaturgischen Gründen geschieht, wird übersehen. Man fällt auf die vorgegaukelte Realität herein. Und „112…“ bietet da leider nichts neues. Keine Innovation. Nur das, was man eh schon kennt, vorhersehbare Handlungsstränge, geschrieben von Ahnungslosen, produziert von Willenlosen, aber gesehen von den Massen. In meinem ersten Beitrag zu Serie schreibt ein Kommentator, er habe gelesen, dass 89 Folgen bereits produziert seien, er rechne aber damit, dass die Serie bald abgesetzt wird. Ich fürchte, dass das nicht der Fall sein wird. Zwar ist die Serie mit weniger als 13 Prozent Marktanteil gestartet, aber die Quoten haben sich im Verlauf der ersten Folgen auf 15,6 Prozent der Zielgruppe gesteigert. Und wenn das mit den 89 Folgen stimmt, dann ist für fast 18 Wochen Material vorhanden. 18 Wochen, in denen dem Publikum demonstriert wird, wie die Arbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nicht läuft.

Ein Gegenpunkt: Die Realität

Aber ich höre schon die Stimmen: Die Realität ist doch so langweilig. In guten Geschichten muss ein Konflikt herrschen, damit sie interessant werden. Richtig – aber wer sagt denn, dass die Realität langweilig sein muss? Ich meine, das ist die Notfallrettung. Menschen in Extremsituationen. Die kann man auch interessant rüberbringen, ohne solche Münchhauseniaden zu produzieren. Stoff gibt es wahrlich genug:

  • Beziehungen zerbrechen häufig an den ungewöhnlichen Arbeitszeiten und dem teilweise bis auf 48 Wochenstunden erhöhten Pensum – bei gleichzeitiger minderer Bezahlung.
  • Ein anderer Grund für das Zerbrechen von Beziehungen ist, dass Menschen mit „normalen“ Berufen die Motivation für den Rettungsberuf oft nicht nachvollziehen können.
  • Für Konflikte sorgen posttraumatische Belastungsstörungen nach schwerwiegenden Einsätzen, oder einer Belastungsstörung, die sich über Jahre hinweg schleichend entwickelt.
  • Ein anderes Konfliktszenario: Derzeit wird darüber gestritten, wie die Ausbildung im Rettungsdienst in Zukunft aussehen soll. Als Idealvorbild steht dabei der Paramedic aus den USA, der erweiterte Befugnisse (zum Beispiel Medikamentengabe) hat. Dagegen laufen Ärzteverbände – teilweise sehr rüde – Sturm, die ihre Felle davonschwimmen sehen (oder denen ein Zacken aus der Krone bricht); auf der anderen Seite sind da die Kostenträger, die sich weigern, die Kosten für eine verbesserte Ausbildung, die dann nötig wird, zu zahlen. Mittendrin ist der Rettungsassistent, auf den die Situation zurückfällt, und zwar jedes Mal, wenn er zu einem Einsatz kommt, bei dem er denkt: Ich könnte, ich sollte – aber ich darf halt nicht.
  • Und wo wir gerade von „Kostenträgern“ sprechen: Mehrfach habe ich die Rolle von Frau Doktor Driesen kritisiert, die sich ständig mit Carstens streitet. Ja, da gibt es einen Konflikt zwischen den „Leuten vom Fach“ und den „Leuten aus der Bürokratie“, aber das läuft auf einem ganz anderen Level ab, und nicht mit diesem „Mein-Schäufelchen-Dein-Förmchen-und-Du-bist-selber-doof“-Geplänkel, das einem hier geboten wird.

Was die Einsätze betrifft, auch diese sind nicht langweilig. Jeder ist irgendwie anders, und genügend davon ließen sich zu einer spannenden Episode umschreiben. Dann kann man auch auf die überkonstruierten Mehrfachsituationen verzichten (Fahrstuhl bleibt stecken UND Person kollabiert UND Fahrstuhl droht abzustürzen oder Patient mit Rauchgasvergiftung UND Kellerbrand UND explodierende Gasleitung). Wer in richtigen Einsätzen unterwegs war, der weiß, dass es das nicht braucht. Jeder Einsatz hat seine Eigenheit und sein Spannungspotential. Es gibt genügend Geschichten, sie sind da. Offenbar will sie nur keiner erzählen. Man müsste sich eben mit den Profis zusammensetzen. Aber so eine Fernsehfolge ist halt sehr viel schneller produziert, wenn die Beteiligten keine Ahnung haben.

Damit komme ich zum Ende. Wie angekündigt werde ich „112…“ nicht weiter verfolgen. Dass ich es nach der ersten Folge getan habe, war für diesen Bericht. Den habe ich hiermit abgeliefert. Ich wende mich wieder anderen Dingen zu. Dingen, die etwas erfreulicher sind. Die Seite Quotenmeter.de schreibt in ihrer Kritik über die Serie als Zusammenfassung: „Für alle Soap-Fans zu empfehlen, alle anderen Zuschauer werden nach kurzer Zeit wieder die Flucht ergreifen. Denn am Ende bleibt doch nur eine harmlose neue Endlosserie aus dem Dunstschatten der Daily-Soaps.“ Das kann ich fast so unterschreiben. „Fast“ deswegen, weil das Prädikat „harmlos“ so nicht stehenbleiben kann. Serien dieser Art sind, wie ich oben dargelegt habe, nicht „harmlos“. Aber wer weiß – vielleicht sieht das mal jemand ein und macht sich an ein völlig neues Projekt. Das würde ich mir sogar antun. Bis dahin bleibt mir nur ein verzweifelter Ausruf als Zitat zum Schluss:

„Satras hat sie gewarnt, Satras hat sie alle gewarnt! Aber niemand hört auf Satras! Armer Satras!“
(Satras in der Serie „BABYLON 5“ von J. M. Straczynski)

UPDATE: Die neueste Entwicklung von „112…“ gibt es hier: „‚112…‘ zum Vierten: Sie rettet nun keiner„. Deswegen wurde die Kommentarspalte dieses Beitrags auch geschlossen, kommentieren in Zukunft bitte beim neuen Beitrag.

Über Thorsten Reimnitz 840 Artikel
Geboren am 4. August 1970 in Diez an der Lahn schreibe ich Geschichten, seit ich schreiben kann. Das Projekt, an dem ich am längsten arbeite, ist "Das Phantastische Projekt" mit all seinen Facetten, das am 7. August 1985 seinen Anfang nahm.

47 Kommentare

  1. Hallo zusammen,
    ich studiere Medizin, habe aber vorher meinen Rettungsassistenten gemacht und bin gebürtiger Düsseldorfer.
    Wollte nur kurz sagen, dass die Wache von 112 auch in völlig fremden Rettungsdienstbezirken wildert. So sind sie auf der BAB3 zwischen Ratingen Ost und Kreuz Breitscheid. Die ist schon lange nicht mehr Düsseldorf, sondern schon fast in Duisburg und dazwischen liegt der Kreis Mettmann.

    Landkarten lesen können die Autoren auch nicht. Aber was soll man machen, Düsseldorf hat halt nicht so viel Autobahn 😉

    Gruß

  2. Hallo toller Artikel.
    Ich habe die Serie noch nicht gesehen, da ich gerade für ein paar Jahre im Ausland bin. Aber von den Reaktionen her habe ich glaube ich nichts verpasst. Ich fühlte mich nur daran erinnert, als RTL schon mal ein Versuch mit einer Feuerwehrserie unternommen hat (den Namen habe ich leider vergessen). Zu dem Zeitpunkt war ich Leiter einer Jugendfeuerwehrgruppe und der Pilotfilm wurde an einem Gruppenabend angesehen. .. Was ist das denn für ein Sch.. die machen ja alles Falsch… genau diese Aussage bekam ich von einem 10 Jährigen Jugendfeuerwehrmitglied und er hatte vollkommen recht.

    Also, Kameraden von FF, BF und Rettungsdienst last und weiter hoffen das irgend wann einmal in ferner Zeit unsere Arbeit richtig dargestellt wird.

    Grüße aus Melbourne

  3. Mir ist seit der zweiten gesehenen Folge vollkommen klar: alles Schrott, aber die Quote stimmt… das Blöde ist, dass irgendwelche Laien vielleicht das nachmachen, was sie im Fernsehen sehen… oder wie einer meiner Vorredner sagte: „und ich muss den S#*$+ aus den Köppen kloppen“

    Nur in einem Punkt möchte ich die Macher in Schutz nehmen: Für die ausgeschalteten Blaulichter bei eingeschaltetem Martinshorn sind die nicht verantwortlich – die modernen Kameras filtern die Lichtimpulse der Blitzleuchten gerne als Störung aus… Das heißt beim Dreh waren die an… aber „unsichtbar“ für die Kamera…
    Bei den Drehspiegelleuchten gibts das Problem weniger…

    Achja, irgendwann wurde geklärt, dass die blinde Disponentin wohl irgendwann Polizistin gewesen sein soll… war wohl mit einem der „Senioren“ gemeinsam auf Streife … was dann aber passiert ist, weiß wahrscheinlich keiner….

  4. Hallo,

    es gab Beratung am Set durch die Feuerwehr doch das hat nicht besonders die Schaffenden interessiert. Der Dreh muss schnell und billig gehen. Die Berater aus der Feuerwehr hatten kaum ne Chance dass man ihnen zuhörte. Filmschaffende halt, leben in ihrer eigenen Welt die sie für realer halten als die Realität. Und wenn schon, es gab auch reichlich Drehfehler die mit der Feuerwehr nix zu tun hatten, es ist einfach eine qualitativ schlechte und billige Produktion. Fragt mal, was die Leute am Set verdienen und wieviel Stunden die kloppen … das wäre interessant zu wissen. Und wäre es eine Serie über eine Spedition gewesen, wären wohl nicht weniger Dreh- und Anschlußfehler zu sehen gewesen. Man könnte glauben, die hatten gar kein Interesse, etwas gutes zu produzieren oder halt die Lücke um 17 Uhr bei RTL auszufüllen. Könnte man meinen und ob das so ist, weiß ich nicht. In einem Forum war zu lesen, RTL sehe das als eine Art Fiction an die mit der Realität nicht unbedingt etwas zu tun haben soll. Halt eine Soap mit Rettungshintergrund statt Barinhaber oder Hotel als Location. Ob man alte Soaps nur in neuem Gewand mit anderem Hintergrund neu aufkochen wollte? Qualität hat nun mal seinen Preis. Das geilset sind die Dialoge … na wenn so sich die Menschen draußen unterhalten … was solleb dann Touristen über die Deutschen denken? Betrachtet die Serie nicht aus der 112-Perspektive sondern neutral aus der Zuschauerperspektive udn ihr erkennt auch da Hämmer, die man woanders so oft nicht sieht so glaube ich zu wissen! Schaut mal, wie schnell der Chef ne Kostenrechnung für das Innenministerium aus dem Ärmel zaubert … da brauchen andere in Gruppen Wochen dazu, er nur einen Vormittag! Sind halt Helden!

  5. Joa, ich komme auch aus dem rettungsdienst und hab mich schon des öfteren gefragt, ob die Leute bei RTL nicht jemanden haben, der da mal als Fachkundiger über die Scripte schaut. Anscheinend nicht.
    Gestern war so toll – Bewusstlose Person – da wird dann erstmal ein Verband angelegt, nachdem der Zivi 100ß Tode gestorben ist, weil er nicht wusste, was er machen sollte – nun gut Verband ist dran und er stellt Fest, dass er Typ ja gar kein Puls hat – wieder stirbt er 1000 Tode, bis er mal die Atmung kontrolliert – die was für eine Überraschung auch nicht vorhanden ist. Erneut stirbt er 1000 Tode – im ganzen sind sicher so einige Minuten vergangen und er beginnt mit der HLW (Herz-Lungen_Wiederbelebung)

    Boa ich hab mich echt schon gefragt, ob man da net einfach mal hinschreiben kann und sagen kann, dass sie S***** schreiben.

    Gruß Kat

  6. Ich kann mir auch net helfen …. Ich war jahrelang bei der Bundeswehr in der ABC-Abwehrtruppe tätig. Ich besitze auch die Grundkenntnisse der Feuerwehrarbeit (Brandbekämpfung, einschätzen der Gefahrenlage, Führen eines ABC-Trupps etc.)

    Wenn sich die Bundeswehr in Einsätzen so verhalten würde, wie bei 112 und man eine Serie daraus machen würde, dann könnten alle Kreiswehrersatzämter geschlossen werden. Aber wäre bestimmt ein unterhaltsamer Streifen.

    Aber was ich bis jetzt bei „112 Sie Retten dein Leben“ gesehen hab, sprengt echt die Vorstellungskraft und ist eine reine Körperverletzung diese Serie Anzusehen.

    Wenn unsere „reale“ Einsatztruppen wie Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste so Arbeiten würden, dann hätte jede Versicherung einen Haufen Arbeit und der Staat noch mehr Schulden.

    Was ich absolut schade finde, ist das das leben auf der Wache (bei 112) mehr um das Private geht, als um die Einsätze selber. Kann mir nicht vorstellen, das ein Polizist-Sanitäter-Pärchen für mehr Einschaltqoten sorgt, wenn die Einsätze sowas von unrealistisch sind.

    Nehmen wir mal die Folge, wo der kleine Junge sein Modellflieger aus dem Fenster wirft, der Flieger in der Antenne hängen bleibt, und daraufhin der Junge aus dem Fenster fällt, als er den Flieger holen wollte. Ich finde es Super, wenn ein Feuerwehrmann den Jungen glücklich machen will, in dem er sich selber in Lebensgefahr begibt nur um den Flieger zu holen, indem er ungesichert an der Hauswand klettert. Ich kenne KEINEN der sich wegen so einem Mist selber in lebensgefahr begeben würde.

    Der Super-Polizist FLORIAN hätte lieber bei Batman mitspielen sollen, da wäre sein Ruf als Held wenigstens noch aktzeptiert werden können. Es vergehen kaum Folgen, wo er nicht seinen eigenen Kopf und Kragen riskiert um dann als großer Held da zu stehen.

    Es wäre empfehlenswert, solche Rettungsmaßnahmen, wie die Serie zeigt, nicht nach zu machen. Geht lieber in einen vernünftigen Erste-Hilfe-Kurs und glaubt einem realen Sanitäter bzw. Arzt. Zudem gibt die Feuerwehr auch Kurse die sehr Hilfreich sein können. Wer denoch meint, solche Maßnahmen wie in der Serie zu ergreifen, dem wünsch ich viel Spaß, bei der Anzeige wegen Körperverletzung etc.

    Meiner Meinung nach könnte bei all den Schnulzen das gesamte Team von 112 als neue Hauptrolle für GZSZ einsteigen.

  7. ich finde diese serie is einfach nur ein beleidigung aller Hilfsorganisationen in deutschland
    ich bin selber in der Freiwilligen Feuerwehr tätig
    mittlerweile gibt es leute die mich ansprechen ob wir wirklich ohne Atemschutz in ein brennendes Gebäude gehen
    oder die Türe in Rambomanier aufbrechen,obwohl die gefahr eines FlashOvers(Durchzündung)besteht,wie in einer Folge mal zusehen war wo der stellvertretende einsatzleiter einefach eine wohnungstür aufgebrochen hat und dann nachher von einen FlashOver getroffen worden ist

    Ich finde sowas ist einfach nur Event Action Mist den sich RTL für die Zuschauer ausgedacht hat um sich neue Quoten zuerhoffen
    mit der wirklichen Realität hat diese Serie nichts zu tun

    Ich aknn nur hoffen das die Bundesbürger nie auf die Idee kommen,die angewendeten mittel ,die in der Serie gezeigt werden,nachzumachen da es einfach viel zu gefährlich ist

    Man kann nur hoffen das enn im januar die letzte Folge läuft(erstmal)die komplette serie für immer abgesetzt wird

    Gruß an alle Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehren in ganz Deutschland

  8. ach thorsten ich mein was has du fürn geschmack; anaa würdest du gerne ma f[Edit: Schluss jetzt! Den Rest des so genannten „Kommentars“, der – wie schon der erste Satz – unter der Gürtellinie nicht mehr hervorkommt, habe ich hiermit gelöscht. Weitere Kommentare dieser Art werden komplett und kommentarlos gelöscht, ob Sie nun von „112-Fan“ kommen, oder von jemand anderen. Und @“112-Fan“: Gehen Sie weg! Sie sind hier nicht mehr erwünscht! – Und ach ja, bevor jetzt jemand laut „Zensur!“ ruft, natürlich darf man seine eigene Meinung haben, aber wenn Kommentare nur darauf aus sind, andere zu beleidigen und herabzuwürdigen, hört es auf. Noch dazu in dieser Ausdrucksweise.]

  9. Hallo,

    ich bin selbst bei der Polizei in NRW, und ich muss feststellen, dass nicht nur die Serie völliger Unsinn ist, sogar die Ausstattungen. Das fängt bei den Uniformen an geht über zu den FuStkw und endet bei den Schußwaffen sowie der Unterbringung der Einsatzkräfte in einem Gebäude. Meiner Meinung nach sollte man diese Serie verbieten lassen, denn ich kann es nicht verstehen, wieso Florian „sowieso“, der Polizeikommissar mit seinem eigenen Willen, weiterhin im Dienst ist, wobei er nicht nur sich sondern seine ganze Mannschaft mehrfach gefährdet. Eine „Entschuldigung“ zieht bei einem 3ten mal nicht mehr. Es ist wirklich traurig was der Bevölkerung dort gezeigt wird, es gibt schließlich noch Kinder, die sowas glauben und ich bin der Meinung dies kann wirklich böse enden.
    Hier mein >Notruf< an die Gestalter dieser Serie:
    Liebe Damen und Herren aus der Produktionsabteilung von „112 sie retten Dein Leben“ ich bitte Sie höflichst Ihre im August gestartete Serie zu überarbeiten, und sich ggf. etwas mehr an die Realität zu halten, sowie eine eher wahrheitsgetreuen Aufstellung und Ausstattung der Einsatzkräfte. Mir geht es hierbei nicht um die Uniformen oder die Fahrzeuge, oder ob sich jemand die Schnürsenkel nicht zugebunden hat, mir geht es mehr um die Handlung der Personen zueinander und das Ablaufen der Einsätze im detail. Hierbei ist es wichtig zu zeigen, bei welchen Unfällen welche Einsatzkräfte in Erscheinung treten.

    Bis dahin …
    -Thomas-

  10. moinmoin,

    kann man da nicht mal hinscheiben an die redaktion von diesem machwerk?!
    mannmann, das kann man sich echt nit anschauen und ich hoffe die feuerwehr düsseldorf boykottiert die nächste staffel, es sei denn es wir HALBWEGS an der realität gearbeitet…
    na klar, kein mensch will den alltag sehen an einer wache (egal welcher organisation)… nur die „rausreisser“.. is ja auch in ordnung. genauso interresiert es keinen, ob der rtw in der jeweiligen stadt nun „verkehrt“ fährt….
    aber wenn fachlich schwere fehler (egal ob bei F, oder P oder im Rettungsdienst) gemacht werden, dann muß da eingeschritten werden!!!

    ich hoffe, die macher lesen auch mal die foren.. oder kann mir jemand kontaktadressen geben??!!

    p.s.:
    bin seit mehr als 10 jahren feuerwehrmann und rettass in hamburg..

    @stefan/lietzke: hieß „feuerengel“ die serie…. und war auch …naja…. hamburgs feuerwehr schämt isch immer noch 🙂

  11. Hallo Leute!
    Ich bin es noch einmal (Christian Nr. 1)!

    1. Das mit dem ausgeschaltetem Blaulicht liegt wahrscheinlich daran, dass RTL nicht alle Straßen sperren konnten und deshalb haben sie einfach ohne Blaulicht gedreht. – Pech gehabt liebe Produzenten…

    2. Damalige „Ausrückphasen“ werden einfach wieder in neue Folgen eingeschnitten. Ganz egal ob es erst Winter und dann wieder Sommer ist. Denn in einer Szene sind alle Bäume grün und die Sonne scheint. In einer anderen regnet es wie aus Eimern und es ist mitten im Winter.

    3. FAHRZEUGBESTIMMUNG, etc.????
    Wenn z.B. der „RTW1“ ausrücken soll und sich Steffi gerade ausgibig mit Florian vergnügt, dann ist sie erleichtert, dass Rita sagt „RTW1“, weil sie da anscheinend nicht mit gemeint ist. Einen Tag später fährt Steffi dann aber unter der Kennzeichnung „RTW1“ zum Einsatzort.

    4. Der ELW hat früher noch das Kennzeichen K-FC … . Heikos schwuler Freund hatte dasSELBE Kennzeichen an seinem Mini. In den letzten Folgen hat der schicke BMW (ELW) dann aber K-XY… und ein neues EU-Kennzeichen.

    5. Was macht eigentlich Tom (Notarzt)???

    6. Wieso fahren nur Steffi und Judith zum Einsatzort, wenn dann aber plötzlich Kevin auch da ist. (zum Einsatzort geflogen oder was??)

    7. Judith und Steffi fahren allein (mit Patient) zum Krankenhaus, sitzen aber beide vorne. Versorgt sich der Patient selber???

    8. Warum gibt es eigentlich eine Umkleide für Frauen und eine für Männer. -> Das ist doch sowieso dieselbe!!!

    9. Das mit dem uralt RTW stimmt auch. Der ist ja schon fast rosa!

    10. Warum steigen Doreen und Flo in den Cayenne ein, wenn sie dann später im Vectra sitzen???

    11. Das mit dem Martinshorn einschalten, bei einer 20km/h-Streifenfahrt verstehe ich auch nicht!

    12. Ich frage mich warum der Einsatzleiter alles alleine macht.

    13. Wieso wurde Tom gleich angeschnautzt, als er die Wache betrat (zum Einstellungsgespräch), ein ausländischer Autoverkäufer mit einem Vorstrafenregister von Hannover bis Düsseldorf kann aber einfach so hereinspazieren und Demi fertig machen. – Da fragt sich natärlich niemand, was der in der Wache zu suchen hat!!!

    14. Ich finde bei 112 fängt es immer reichlich schnell an zu brennen. Ich erinner da nur an die Liebesnacht von Jenni und Heiko. Wenn ich ein TEELICHT NEBEN ein Buch stelle, brennt meine Bude nicht nach 3 Seunden lichterloh!!!

    15. Andauernd bekommt irgendjemand irgendetwas mit, nur weil die Tür offen stand. Fällt den Produzenten da nicht etwas besseres ein???

    16. Auf der Cobra 11 Filmstrecke fahren die Wagen 30 Mal an der selben Stelle vorbei. Erst in eine Richtung dann in die entgegengesetzte!!!

    17. Was ist eigentlich mit Peter??? Sonst hatte er immer so irreviel zu tun, dass er gar nicht zur Untersuchung kommen konnte und jetzt: Kein enziger Einsatz!!! Also wenn der am Anfang der Sendung „viel zu tun hatte“, dann muss ich ja bei meinen vielen Hausaufgaben schon fast sterben…

    18. Als der Arbeiter in die Baugrube gefallen ist, hätte sich Bender erst über die Standfestigkeit des Baggers informieren müssen, bevor er sein und Judiths Leben daran abseilt. Sonst hat er doch immer den Überblick über alles!!!

    19. Ich verstehe nicht, warum Anna erst nicht bei bei der Feuerwehr arbeiten wollte. Sie muss doch auch nicht als einzigste Frau die schweren Arbeiten verrichten. (Sie kann doch z.B. Absperren oder kleinere Dinge anreichen.)

    Und ich könnte noch so viel schreiben, wenn ich die Nerven und Zeit dazu hätte….

    Bitte liebe Darsteller oder Produzenten ändert doch wenigstes die Situation mit dem EL. Der arme Bender muss immer ganz allein in die Flammen -> Das können doch auch die anderen 30 Feuerwehrmänner machen, die im Übrigen dafür zuständig sind!!! Und noch etwas: Wieso brannte es bis jetzt 8 Mal in ein und dem selben Haus (von innen; von außen hatte man anscheinend mehrere „Mögichkeiten“)???

    Also gut, um 17:00 rege ich mich dann heute wieder gerne über 112 auf….

    Bis dahin Leute. In ein paar Wochen kann ich bestimmt wieder bestens kritisieren!!!

  12. Übrigens:

    Sehr schöner Kommentar von „Thomas“. Ich bin selber großer „Polizeifan“ und würde so gern säter einmal Polizist in NRW werden. Und das mit den Uniformen geht gar nicht. Die Schusswaffen könnten sie auch mal auf Walther P 99 umstellen. Und ihre Opel Vectra gegen neue VW Passat, 2.0 TDI (140 PS, DSG, Trendline, etc.) austauschen oder wenigstens Opel Vectra Kombi (wie Autobahnpolizei NRW) verwenden. Dann aber auch bitte mit der Richtigen Beklebung und mit der richtigen Ausstattung.

    Außerdem fände ich es sehr gut, wenn es noch ein NEF (Notarzteinsatzfehrzeug) geben würde…
    Am besten einen realitätsgertreuen VW Passat od. Sharan, MB Vito od. BMW 5er. DANKE, Chris!!!

  13. zu der Sendung vom 02. 12. 2008 / Brand in einer Wäscherei…ich glaube ich ko.. gleich ins Essen.
    -Schon mal was von Eigensicherung gehört ?
    …hätte ja sein können das ( wo der ( EINSATZLEITER ?? Halloooo…Gehts noch ?? ) die Tür zur Wäscherei geöffnet hat) sich durch die im Raum befindlichen heißen Brandgase durch die rasche Sauerstoffzufur eine Durchzündung entwickelt hätte nennt man übrigens ( Flash Over ) und dann ?? ManoMan….wie kann man den armen Fernsehzuschauern nur so etwas zeigen…Leute das ist Lebensgefährlich !! mein Tip an RTL….nennt die Sendung um: >> 112 – SO WIRD ES NICHT GEMACHT !!! << 😉

  14. …ps: @ Thomas …. Ich gebe dir völlig Recht…frage: Da du ja bei der Pol. bist….kann man RTL da nicht einen Strich durch die Rechnung machen indem man die Sendung verbieten läßt Aufgrund einer Gefährdungslage…Da grade Kinder am Abendtisch diese Sendung sehen und sich die vorgehensweise bei einigen Einsätzen einprägen und daraus hinaus bei einem Echten Geschähen ewtl. Falsch reagieren würden….???!! Würde mich brennt interessieren ob das machbar ist… bin Selber im Rettungsdienst und halte diese Sendung für Überaus gefährlich und Unverantwortlich !!! Für eine Antwort von dir wäre ich sehr dankbar…erkundige mich aber auch noch bei Kollegen von unserer Polizei welche ich gut kenne…Gruß an alle deine Kollegen von der Pol… 😉

  15. hab da mal nachgehackt….man müsste eine Sammelklage auf Verbot dieser Sendung an die Landesmedienanstalt schicken…mit Hintergrund das hier eine Gefährdung von Personen vorliegt…werde mich da weiterhin mal rechtlich schlau machen und euch hier bescheid sagen in wieweit was möglich ist !!! gruss an alle Kollegen der Pol und Feuerwehr…;-)

  16. Ich find die serie einfach geschmacklos und irreal und da werden mir alle meine kollegen die davor geschrieben haben auch recht geben den sowas kann einfach nicht funktionieren.

    Vorallem denekn die leute sie können den anderen helfen wenn sie sich etwas abschauen aus dem Fernsehen.

    Wenn das auf der wache bei uns läuft oder im KH dann lachen sich alle kollgen den arsch ab

    ALSO ECHT SORRY ABER SCHAUTS EUCH NICHT AN GESCHWEIGEDENN DEKT DIE MACHEN ALLES RICHTG

    Grüße Der Notartzt

  17. Ein brief geschrieben an die RTL-Redaktion: >>…

    Hallo,
    …da ich nicht genau weiß an wem ich ( Wir ! ) mich / Uns wenden sollen versuchen wir es mal hier !
    Es geht um die Sendung 112-Sie retten dein Leben…
    – Wir sind ein bischen enttäuscht und zugleich wütend als wir Ihre Sendung im RTL-Ferseh-Vorabendprogramm gesehen haben. 🙁
    Da ich im Rettungsdienst bin und die Ensätze täglich, hautnah mit erlebe, dachte ich da schau ich mir doch mal die Sendung 112 mit meinen Kindern auf RTL an.
    Ich sagte noch zu meinen beiden Töchtern ( 10 + 11 Jahre alt ) gleich könnt ihr mal sehen was der Papa so jeden Tag macht …aber das habt ihr ja schon mal beim Tag der offenen Tür gesehen…naja und dann lief ihre Sendung.
    – Da ich mit meinen beiden Töchtern ( über das richtige Vorgehen in gewissen Situationen, sei es das jemand verletzt wurde oder ein plötzlich ausbrechendes Feuer oder Unfall o.ä. ) spreche und ich ihnen erkläre wie sich sich dann in diesen Situationen und gewissen Lagen zu verhalten haben, sagten diese …. Zitat: Papa warum machen die das im Fernsehen anders als du uns erklärt hast??!! – Mir blieb fast die Spuke im Hals stecken als ich gesehen habe mit welchem Lebensgefährlichen falschen Verhaltensweisen an bestimmte Einsatzsituationen herangegangen wird ! Nun zu meinem Anliegen: Da meine Kinder genau wissen was sie in solchen Lagen zu tun haben, gibt es dennoch einige KINDER die nicht so einen Papa wie mich haben und ( nachdem diese dann ihre Sendung 112-… gesehen haben), so wie in Ihrer Sendung handeln…nämlich total falsch und bringen sich womöglich noch in Lebensgefahr !!… Ich möchte sie im Namen der Kinder der Polizei der Feuerwehr und dem Rettungsdienst hiermit dringend bitten dieses zu ändern oder im Anfangs-Trailer und Abschluss an die Sendung einen Hinweis mit folgendem Text zu bringen: >> Die in dieser Sendung gezeigten Einsätze und Situationen sind nur gespielt und haben mit der wahren Realität nichts zu tun !!! << Einen Dankeschön im Voraus… 😉

  18. So, nun muss ich mich mal wieder melden…

    …Leute, lasst die Kirche im Dorf! Wenn es danach ginge, gäbe es etliche Sendungen, die man gerichtlich (oder wie auch immer) aus dem Fernsehen verbannen müsste. Und das Problem, das ich sehe, ist die Tatsache, dass hier eine „abstrakte Gefährdungslage“ vorliegt, die erstmal zu beweisen wäre.

    Soviel dazu. Und nun zu denen, die auf andere Sendungen verweisen, die auch nicht 100% realistischt sind: Ja, die gibt es. Aber bei den meisten davon gibt es einen gewissen „Grundrealismus“, soll heißen, die Autoren werden zuvor sehr genau beraten. Die Folgen, die ich gesehen habe, machen auf mich – und nicht nur auf mich – den starken Eindruck, als seien sie von Leuten geschrieben worden, die gerade mal wissen, wie ein Rettungswagen/Feuerwehrauto/Polizeiauto von außen aussieht, ihre restliche Kenntnis aus anderen unrealistischen Serien ziehen und das, was sie nicht wissen, einfach dazufabulieren.

    Um es anders auszudrücken: Edmond Hamiltons „Captain Future“ hat mit realistischer Raumfahrt mehr gemein als „112-…“ mit realistischer Notfallrettung, Feuerwehr- oder Polizeiarbeit.

    Offenbar wird die Serie aber gesehen, sonst wäre sie schon längst abgesetzt worden. Das Konzept „wir zeigen dem Zuschauer den Müll, den er von anderen Soaps schon kennt, nur halt mit Blaulicht“ scheint aufzugehen.

  19. … ja aber hier in der Sendung „112, so ein Mist“ wird grundlegend der Rettungsdienst / die Feuerwehr und die Polizei auf´s massivste durch den Dreck gezogen.
    – Man muss sogar damit rechnen, das die Bevölkerung welche sich diesen Mist anschaut“ in den Glauben ist die Feuerwehr oder der Rettungsdienst würde einfach so ohne Atemschutz Heldenhaft in ein brennendes Haus laufen. Oder das die Polizei, die Feuerwehr und der Rettungsdienst alle unter einem Dach auf einer gemeinsamen Wache agieren…( hab ich noch nie gesehen und gibt es auch nicht !! ) 😉 Die Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst haben zwar ein gutes Verhältnis zueinander….arbeiten aber an getrennten Wachen..PUNKT !!! Und das wird hier falsch vermittelt. Aber darum geht es hier nicht…. vielmehr um die Einsätze wo Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte gezeigt werden, welche in den Einsätzen grob Fahrläßig handeln und das dieses so übers Fernsehen an die Bevölkerung getragen wird und ein völlig falsches Bild der Einsatzkräfte und deren handlungsweise hinterläßt. Das ist aüßerst mies und Gefährlich zugleich wenn man bedenkt das sich Zivilisten das eventuel abgucken und dann auch noch so anwenden wie sie es gesehen hab…Ohh..mein..Gott !!! Deshalb sollte man allein schon aus Rücksicht auf die jüngere Generation die Sendung verbieten oder zumindest einen Teaser in Form eines Schriftzuges „>> DIE IN DIESER SENDUNG GEZEIGTEN EINSÄTZE UND VORGEHENDSWEISEN SIND FREI ERFUNDEN ZUR NACHARMUNG NICHT GEEIGNET !!! <> Liebe Redaktion von RTL…macht euch darüber mal Gedanken <<

  20. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht hier auf dieser WebSite bin, und ich mich über die neuen Beiträge freue.

    Ich hab letztens die folge mit dem Baggerführer gesehen, der in die Baugrube fiel. Angeblich sei die Bremsleitung geplatzt.

    Liebe RTL-Heinis … Ich bedauere hier mitteilen zu müssen, das ich mittlerweile bei der Fa. Liebherr in Kirchdorf/Iller arbeite. In der Folge war es ein 924 Litronic der Fa. Liebherr. Dummerweise bin ich in der Montage eingesetzt und kann nun die Frage stellen: „Wie kommt ihr auf die scheiss Idee, und lasst den Schauspieler am Hubarm herumschrauben, wenn die Bremsleitung kaputt sein sollte?“ Ich habe noch nie einen Bagger gesehen, der mit dem Hubarm bremst ^^ Ich feier mir gerade einen ab.

    Psssst RTL … die Bremsleitungen bei Baggern befinden sich im Unterwagen eines Baggers … und die Pedale werden elektronisch angesteuert ….bis zu einem Ventil, das sich im Unterwagen befindet.

    Find ich auch Super, das der Bagger mit 2 Steinchen vor dem Absturz gesichert werden sollte. Zudem der Blinde Feuerwehr „Einsatzleiter“ sich auch noch in Lebensgefahr begibt (zusammen mit der Ärztin), da er angeblich sich in Sicherheit wiegt. Aber schön das ein Sanitäter schnell die Gefahr erkennt, und das Stahlseil, was zufälligerweise an dem Bagger eingehängt ist, mit dem Feuerwagen verbindet.

    der Bagger wiegt ca. 15 Tonnen … was meint ihr, was der mit dem Feuerwehrautolein gemacht hätte??? Ich würde sagen, der wäre eigentlich zusammen mit dem roten Töftöf in die Grube gefallen und hatte sich pauschal mit dem Bender-Fritzen verewigt.

    Mir hätte mal wieder ein wenig realismuss in der Serie gut gefallen, aber die sucht man bei 112 ja vergebens. Mal sehen was als nächstes kommt^^

  21. Beachtet nicht meine Tippfehler …. ist schon verdammt spät gewesen ^^

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese gerne behalten!!!!

  22. @Sascha K.

    Ein sehr guter Kommentar. Jetzt wo du es sagst, komm ich aus dem Lachen auch nicht mehr herraus.

    Am Besten finde ich die Abseilaktion, vor allem, weil man unten in der Baugrube Reifenspuren sieht. Wie kommen die da bloß hin? Fliegende Autos? Aliens? Warum kann man da nicht mit nem RTW runter fahren, vor allem, da eine Zufahrt sichtbar ist?

    http://img132.imageshack.us/my.php?image=112kiesgrubejj7.jpg

    Ich schaue die Sendung jeden Tag und amüsiere mich köstlich!

    Eine Gefahr sehe ich in der Serie nicht, trotz aller Fehler und zum Teil grob falschen Handlungen der Beteiligten. Hier ist einfach Aufklärungsarbeit durch die Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste gefordert, indem an Tag der offenen Türen, in Schulen, Kindergärten etc. gezeigt wird wie es richtig geht.

    @SEG-Rettung: Ich finde du übertreibst etwas. Eine Gefahr ist in der Sendung nicht zu erkennen. RTL deklaiert es als Daily-Action-Soap. Da sollte jedem bewusst sein, dass hier die Realität zu kurz kommt.

    Macht einen guten Job „auf der Straße“ und amüsiert euch über Bender, Steffi, Kadir, Florian und die lustigen Filmfehler.

  23. @MedStudent…danke für deine Antwort…;-) magst ja vieleicht ein bischen Recht haben das ich ein bissl´zur übertreibung neige… aber ich habe bei dieser Sendung immer die “ 112 “ im Auge und ein ungutes Gefühl im Bauch das wurmt ein bischen wenn du verstehst was ich meine…;-) 112 steht für NOTRUF und sollte einfach nicht Missbraucht werden !!! Was ja allein schon die Frage von meinen Töchtern (10+11 Jahre alt ) bestätigt…Zitat: ( Papa warum machen die das im Fernsehen anders als du uns erklärt hast ?? ) “ Ich glaube das dies meine Angst, das es grade jüngere aufgreifen könnten nur bestätigt !!! Aus dieser Sicht heraus sehe ich da ein Problem auf uns zukommen wo Aufklärungsbedarf gefragt ist ! Die vom Fernsehen können ja ruhig ihre Action-Sendungen fahren aber dann bitteschön ohne den Bezug auf “ 112 oder dem Rettungsdienst, ( Feuerwehr )…oder habe ich hier jetzt Unrecht ? Dann würde ich mich an dieser Stelle offiziell entschuldigen !!! Mit freundlichen grüßen …Einer aus der Rettung 😉

  24. Hey! Bin auch gerade auf deine Seite gestoßen und kann dem nur beipflichten was du und auch die vielen Kommentierenden hier erwähnt hast.

    Aus meiner eigenen Erfharung heraus kann ich »SEG-Rettung« nur beipflichten, ich halte die Sendung auch für ein Risiko. Wenn man sich z.B. anguckt wie oft sich der „Durchschnittsdeutsche“ einen Erstehilfekurs besucht und diese Zahl mit den Zuschauern der Sendung vergleicht wird sich vermutlich herausstellen, dass es mehr Zuschauer als Kursteilnehmer gibt. Folglich könnte es durchaus passieren, dass sich diese Leihenhelfer an die Verhaltensweisen die in der Sendung gezeigt werden halten und dadurch zuschaden kommen oder auch einen Patienten schädigen.

    Fakt ist auch, dass es gerade aus dem amerikanischen Bereich „ähnliche“ Sendungen gibt die eine gute Mischung zwischen Action und fachlicher Richtigkeit haben. Siehe z.B. „Third Watch – Einsatz am Limit“, die Folgen sind zum Teil auch sehr actionlastig und auch Fachlich ist nicht immer alles korrekt jedoch wurde in der Sendung, jedenfalls meiner Meinung nach, eine sehr gute Mischung gefunden.

    Ein weiterer Punkt ist, dass eine Solche Sendung genau aus den oben Aufgeführten Gründen (Wenige EH-Kurs-Teilnehmer, viele TV-Zuschauer) eine gut produzierte TV-Serie ein sehr gutes Aufklärungs- und zugleich Unterhaltungsmedium wäre.
    Mann muss sich nur mal vorstellen was man damit bewirken würde: Man könnte effektiv Personen helfen, sei es durch das aufzeigen von Verhaltensweisen zur Behandlung von Patienten und in Brandsituationen… und gleichzeitig würde eine actionreiche, unterhaltende Sendung entstehen.

    Bis dahin kann ich nur folgendes Empfehlen:
    Wie schon bei Medicopter 117 alles mit Spaß ertragen (siehe Medicopter 117 – T-Shirt: http://farm4.static.flickr.com/3045/3079651773_fcaa07344f.jpg)

    Mit besten Hoffnungen an ein besseres TV-Programm und für die Zwischenzeit sehr vielen Büchern,
    BennyK.

  25. @SEG-Rettung: Ich finde, deine Kinder sind sehr vorgeprägt und daher kein gutes Beispiel. Wahrscheinlich hast du sie zu gut erzogen :-).

    Außerdem finde ich die Sensibilisierung für die Nummer 112 gar nicht schlimm, sondern eher positiv! Umso mehr die Nummer an Bekanntheit erlangt, können wir uns freuen!

    Ja, die EH-Maßnahmen sind nicht richtig, da gebe ich euch recht. Aber ich verfolge das Motto: Besser die Leute tuen etwas als gar nix!

    Achja @SEG-Rettung: Bin auch RA und bin Rettung gefahren. Habe meine RA-Schule in Düsseldorf besucht und in der Nachbarstadt gearbeitet und fahre dort immer noch ehrenamtlich 🙂

    Grüße

    P.S: benny, cooles Shirt!

  26. @MedStudent: Danke! Das T-Shirt war vor ein paar Jahren ein offizieller Werbeartikel des Österreichischen Roten Kreuzes!!! 🙂

  27. …:-) hey das T-Shirt ist ja der Hammer…smile…;-) …@MedStudent…Ja meine Kinder sind Blaulicht-Kinder 😉 Die Älteste ( 11 ) ist beim Jugend-Rotkreuz und kennt sich in der Rettung schon unwarscheinlich gut für Ihr alter aus ( die kann sogar schon Drücken und macht sämtliche Basic´s absolut richtig ) und ist bei den Schul-Sanis…schwärm…;-) und die Jüngste ( 10 ) ist bei der Jugend-Feuerwehr und sagt mir sogar schon wie man richtig Feuer löscht…beide sind in der RUD des DRK und sind regelmäßig bei Groß-Übungen mit dabei…smile…;-) und mein Frauchen ist Stations-Schwester im KH… ( naja… sogesehen habe ich eigendlich meine eigene Wache ZUHAUSE ) …lach :-)…@BennyK…ja „ThirdWatch“ ist echt super gemacht, schau ich auch gerne. Und “ Kammerflimmern echt super…“ ( habe ich mit Kollegen bestimmt schon 200 mal gesehen…lach ).
    achja @MedStudent…gebe dir natürlich vollig recht mit dem Satz “ Besser die Leute tun etwas als garnix “ 😉 naja werde mir die Sendung nochmal anschauen und schmunzeln…;-) gruß an MedStudent / BennyK und alle anderen Org´s…ps: hab da noch was schönes für euch…:-) >> http://www.youtube.com/watch?v=YfYBrQM_hVk << Gruß Andy 😉

  28. ohaa…defi im Schwimmbad ;-)…Massendefibrilation ? wie geil ist das denn ??….ich lach mich weg ! Person ins Wasser gefallen und Defi gleich mit hinterher…Ich kann nicht mehr vor lachen !! hahaahohoohihiiii…. den Defi sollte man mal ins Wasser schmeißen wenn die Produzenten dieser Serie dort Baden damit diese mal in die Realität zurückgeholt werden….ohhh..man…..ist das lustig !! 😉 :))
    http://www.youtube.com/watch?v=R6jeyxbH7_o

  29. Bitte Thomas gib mir eine Chnce!!! ich benutze auch zu 100% keine Kraftausdrücke !!! PLEASE!!! ICH SAG NUR MEINE MEINUNG!!!

    [EDIT: Also, erstens heiße ich Thorsten, nicht Thomas – und was die Chance betrifft: Ich werde nach wie vor jeden Kommentar durchsehen, und wenn er lediglich daraus besteht, anderen zu bestätigen, wie dumm sie doch sind oder irgendeine andere Beleidigung enthält, dann wird er gelöscht! Basta! Und mit den Kraftausdrücken ist das so eine Sache. Wenn ich schreibe, dass ich „meinen Arsch“ nicht riskiere, beziehe ich mich mit dem Kraftausdruck auf mich selbst und trete niemand anderem zu nah. Wenn Du aber anderen unterstellst, sie würden sich hier über die Serie aufregen, dabei aber am Liebsten mit einer der Darstellerinnen f**, ist das nicht in Ordnung. Die Unterstellung ist nicht in Ordnung – und das Wort ist nicht in Ordnung. Und in diesem Blog habe ich nunmal sowas wie das Hausrecht. Wenn bei mir zu Hause einer rumpöbelt, fliegt er raus. Das gleiche gilt für dieses Blog. Also, wenn Du an Dich hälst, passiert nichts. Noch ein Kommentar in dem Stil wie die letzten, dann hast Du Deine Chance gehabt. Dann wird man hier nichts mehr von Dir lesen – endgültig!]

  30. @112_FAN… Kraftausdrücke und Beleidigungen sind keine feine Sache sowas macht man nicht…wer keine Konversation im ordentlichen Sinne führen kann hat hier nix zu suchen… desweiteren sind hier auch Polizeibeamte mit bei, die das warscheinlich genauso sehen 😉 Da hat der WebMaster schon ganz recht wenn er diese Art von Kommentare löscht… Meinungen sind ein ganz anderes Thema solange diese nicht Beleidigend oder Anzüglich sind…u now ?? 😉 Also…Immer locker vom Hocker…Aber im feinenStill 😉 http://www.youtube.com/watch?v=MMDJAyCKZqM

  31. aba was faindet ihr daran „geil (gut) über diese sendung so viel … zu schreiben? und thorsten, du hast selbst zugegeben, die frauen gern ma zu …! jetzt kannste mich dafür nich rausschmeißen, DU HAST DIES GESAGT!!

  32. @112-FAN

    Zwei Dinge:

    1. Der Kommentar, den Du meinst, trägt die Nummer 100 und ist deutlich mit „Thorsten F“ überschrieben. Das war ich nicht. Oder um es auf Deine Weise zu sagen: DAS HAB ICH NICHT GESAGT! Also: Genau lesen und aufpassen, wem man was unterstellt.

    2. Gegenfrage: Was findest Du so geil / gut daran, hier zu kommentieren? Die Rettungsdienstler / Feuerwehrler / Polizisten / Notärzte, die hier kommentiert haben, wollen ihren Standpunkt klarmachen und darüber aufklären, dass das nicht mal im Ansatz mit der Realität zu tun hat. Wenn Dir das nicht passt, was tust Du hier?

    Und damit an alle, die immer wieder betont haben, man müsse Fernsehen und Realität auseinander halten: Es ist schön, dass Ihr das offensichtlich könnt. Leider gibt es (aber das habe ich im Artikel auch schon geschrieben, ich wiederhole mich) viele zu viele Menschen, denen eine gewisse „Medienkompetenz“ abzugehen scheint, und die wirklich meinen, das Fernsehen zeigt die Realität (etwa solche Leute, die glauben, „Das Geständnis“ oder „Lenßen und Partner“ wäre eine Doku und nicht gestellt).

    Doch so extrem muss es nicht mal sein – allein die Verwirrung, die der irreführende Titel „112…“ im Bezug auf die Polizeinotrufnummer (110!!) schon gestiftet hat, zeigt, dass Fernsehschaffende selbst etwas mehr Verantwortung bei manchen Themen übernehmen und nachdenken sollten, ob das, was sie da machen, so toll ist.

    Und auch hier wiederhole ich mich: Es gibt gute Geschichte in der „normalen“ Notfallrettung / Feuerwehrarbeit / Polizeiarbeit, man muss sie nur recherchieren. Aber hier lautet das Motto: „Besser schlecht erfunden als gut nachgeforscht.“ Geht wahrscheinlich schneller.

  33. @Thorsten…;-) SUPER KOMMENTAR !!! Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können…meine Anerkennung !!! 😉 Ja es gib richtig gute Geschichten aus dem RD / FW und POLIZEI-Altag wo das Drehbuch vom Leben selbst geschrieben wurde… 😉 Nur da müssen die passenden Produzenten die diese Geschichten i.F. eines Filmes oder einer Serie umsetzen, erst noch erfunden werden…smile 😉 …Ganz liebe grüße noch… Andy 😉

  34. @SEG-RETTUNG wieso schleimst du dich so dol bei thorsten ein? das is ja nich mit anzugucken!
    Bei jedem kommentar von ihm : ohh thorsten super; ja, find ich gut! iwi nervt das! sag doch ma diene meinung (über 112-Fan z.B)!!

  35. Um mal zum Punkt zu kommen,schaut euch doch einfach mal unter Wikipedia die Kritik an die dort drin steht.
    Dort werden alle Filmfehler aufgeführt,z.B. der Beruf von Steffi „Paramedic existiert hier in Deutschland gar nicht,ergo ist sie von der Stellung her nur ne Rettungsassistentin und die Judith die Notärztin.
    Bei manchen der RTW – Einsätze selbst bei schweren VU ist die Notärztin gar nicht mit bei was in real unmöglich ist.
    Manche der FW-Fahrzeuge haben an den Fronttüren z.B Feuerwehr Wuppertal stehen aber ein D-** Kennzeichen.
    Gibt noch schlimmere Schnitzer z.B. sehr oft mit dem FW Kadir der sich sehr oft in Lebensgefahr begibt ohne auf seine Kollegen zu warten(in real wäre so etwas entweder ne Dienstaufsichtsbeschwerde oder nen direkter Ausschluss aus der FW.
    Bin selbst begeisterter 112-Fan aber weiter an der Realität vorbei geht es nu wirklich net.

    gruss Dragonspear112

  36. Für die zweifler unter euch die Autostrecken die ihr z.B.
    bei Cobra 11 seht sind die selben wie bei 112 , Der Clown, event. Medicopter 117 und Dekker und Adi.
    Dabei handelt es sich um das FTL Germany (Film+Test Location) das sich in der Nähe von Siersdorf/NRW im Kreis Düren befindet und bei allen diesen Serien hat auch Action Concept die Federführung bei den Stunts,Unfällen ,etc. gehabt.

    Also falls jemanden das bekannt vorkamm lag er richtig.Auf der Website des FTL ist dies auch noch einmal bestätigt.

    Gruss Dragonspear

  37. @112Fan… hmm, ich schmunzel grade…Ich habe Thorsten Recht gegeben als er auf das Theme mit der 112 und 110 kam, in wieweit das Fernsehen hier geht und diese Notrufnummer missbraucht werden. Das hat glaube ich zu wissen NICHTS mit Schleimen zu tun. ( habe ich auch garnicht Nötig in meiner Position 😉 ) Ich weiß leider nicht genug über dich um dich hier zu Kommentieren sorry…;-) davon abgesehen halte ich hier eine Koversation mir dir für nicht Ratsam, da du ( …ich Zitiere hier mal Thorsten 😉 ) gerne auf andere Personen losgehst und soweit ich das mitbekommen habe auch mal Anzüglich wirst ( in Form und Ausdruck 😉 )…so konnte man das jedenfalls aus einigen Kommentaren von dir ersehen. Wem ich hier meine Zustimmung zu Kommentaren gebe bleibt immer noch meine Sache. Aber vieleicht sagst du doch einfach mal etwas über dich und deinen Standpunkt aus…z.B. was du machst, wie alt du bist und wer du bist ( Position ( RD – FW – POL ) und Ausbildungsstand 😉 dann kann man sich vieleicht mal ein Bild über dich machen und kommt auf diesem Wege ins Gespräch 😉 Ich bin 43j / Arbeite in der Stadtrettung und von daher eine Nivovolle Konversation gewohnt…also…Streng dich an…;-) Gruss 😉
    http://www.youtube.com/watch?v=nTU9xHdtLrI

  38. @112Fan…nochwas…;-) Damit du weißt warum ich hier bin…;-) Da ich im Rettungsdienst tätig bin 2 Töchter habe ( die eine 11j ist beim Jugendrotkreuz & die andere 10j ist bei der Jugendfeuerwehr ) hatten wir uns über diese komische Serie: „112…so rettet man kein Leben“ gewundert und möchten hier gerne mal sehen wie andere Rd-ler Polizei und Feuerwehrleute über diese Sendung denken und hier Aufklärung schaffen, das die gezeigten Szenen in der eben genannten Serie keinesfalls ( und das noch nicht einmal Ansatzweise ! ) mit der waren Realität u. dem Altag bei unseren Einsätzen zu tun hat.

    ( Deshalb sind wir hier !! 😉 Gruss Andy

  39. @ SEG-RETTUNG Du hast ja jetzt gesagt, wie du die (wie du sie auch immer nennst – sendung) findest. DANKE! Dann brauchste ja jetzt eigentlih keine Kommentare mehr machen und kannst woanders deine super Sprüche loswerden! ich versteh nämlich nich, dass du immer noch darüber kommentierst obwohl es dazu nix mehr zu sagewn gibt weil deine meinung wissen wir ja ajetzt!
    P.S wollten deine Töchter eigentlich zu feuerwhr?? 😉
    Und das mit nochnichma ansatzweise und dieser … das stimmt ja wohl g<aa nich!!!! ok, ein biischen lach ich ja auch ma über diese szenen die doppelt sind etc. aba mir gehts nur darum wen die retten und wie usw.
    Du kritisierst die ja alle nur!
    Und @ Thorsten, du kannst den chat ja jez eigentlich schließen, denn es hat ja jeder seine meinung geaagt und doppelte scheiße hört sich kacke an ;-)!!

  40. @ Dragoen spear oda so!

    wieso guckst du / ihr auf die fahrbahnen /streckdn wo die autos herfahren; ich glaub iwi euch allen sehr sehr langweilig wenn ihr die sendung guckt! aba jetzt ma echt, wie kann man sich die SRTAßEN anglotzen(!) !!
    Das ist echt der Gipfel!!!!!!

  41. @112 FAN… Zu deiner Frage ob meine Töchter zur Feuerwehr wollten….“ JA “ ich und meine Frau haben sie als sie noch im Kinderwagen waren öffters mal zu Treffen und gemütlichen beisammen sein auf die Wache mitgenommen jetzt wo sie in der Schule sind kommen sie mich zwischendurch ( nach der Schule ! ) des öffteren auf der Wache besuchen…die möchten später auch etwas in der Rettung machen! 😉 …so…und nun zu dir….ich habe dir ja gesagt das ich hier bin um zu verfolgen in wie weit sich andere RD-ler und Hilfsorganisationen zu dieser Sendung äussern. Habe dir auch gesagt das ich eine nivovolle Konversation gewohnt bin …(allein schon aus meiner täglichen Arbeit heraus)…die scheinst du aber nicht zu besitzen…( meine beiden Töchter 10+11 können sich da sogar anständiger Ausdrücken 😉 ) Du scheinst i.w. den Bezug zur Realität verloren zu haben…( ZITAT: >> aba mir gehts nur darum wen die retten und wie usw. <> Lass es lieber 😉 << … ansonsten scheinst du hier in einer Art und Weise zu Kommentieren die auf ein junges-Kindliches Alter zurückschließen läßt…und in einer Org. scheinst du auch nicht zu sein, sonst würdest du hier höfflicher mit deinen Gesprächspartnern um gehen… 😉 “ wenn du wirklich ein so großer Fan von ( 112 ) bist…warum schließt du dich dann nicht mal einer Org. an ? Es gibt so viele Dinge die man dort lernen kann, darüber hinaus sind diese auch noch Interesant und bringen neue Bekanntschaften, Freunde und Fachwissen… 😉 …schließ dich dochmal einer Org. ( z.B. beim DRK oder Jugendfeuerwehr oder THW oder, oder… ) an, dann wirst du garantiert ruhiger und entspannter.. ;-)… PS: Was ich an dieser Sendung kritisiere und wann ich meine es ist Genug… entscheide ich immer noch selber ! Ich denke zu wissen das ich dir dies letztes mal schon gesagt habe…;-) PUNKT ! ( Ändere deine Ausdrucksformen und sei Höfflicher… ansonsten nehmen wir dich hier nicht mehr für voll !!! ) lieben Gruß…ANDY

  42. Vielen Dank für deine Einschätzung ich sei noch zu jung oder so! ich binzwar 33 aer trotzdem danke für das kompliment. bist du iwi sder der hier bestimmt wer rausfliegt und wer nich ? NEIN! also hast du mir nix zusagen! und deine scheiß 😉 kannste echt ma sein lassen oda machste auch so immer zu deiner frau /zu deinen FEUERWEHRmädchen???
    Findest du eigentlich irgendwas gut bzw. gibt es iwi was was du positiv kritisierst???
    das nervt (zum 2.mal!!!!!) GEH DU DOCH!!! ich hab spaß hier!

  43. JETZT IST DANN GUT!
    Wir drehen uns im Kreis. @ 112-Fan, das war schon wieder hart an der Grenze. Schön, dass Du Spaß hast, aber geht das auch ein wenig unaufgeregter und mit gemässigterer Ausdrucksweise? Zum Thema „positiv kritisieren“ bist Du hier leider falsch. Aber möglicherweise gibt es ein Fan-Forum oder etwas ähnliches, wo Du Dich austoben kannst.

  44. @112FAN Ich habe dir öffters gesagt, >>BITTE HÖFFLICH BLEIBEN<< ES REICHT !! …für 33j bist du ganz schön kindlich… 😉 oder bist du etwa C2 ? ( 064 ? )…komm erst einmal auf mein Nivo dann können wir zwei weiterreden. OK 😉
    – Und nein …an dieser Sendung „112,…“ finde ich nichts gut oder brauchbar ! Für mich eine Schande das hier die Notrufnummer 112 für so eine Serie vom Fernsehen missbraucht wird.

    …gruß Andy

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