Eingeloggt…

Vielen Dank für die Reaktionen auf die Einträge in diesem Blog. Dadurch wurde ich auf eine Sache aufmerksam gemacht, die mir selbst noch gar nicht aufgefallen ist, nämlich die Frage: Was ist das für ein Eintrag und wer hat ihn letzten Endes gemacht? Da es – so wie es sein sollte – in diesem Blog bunt gemischt hergeht, war das bisher nicht zu unterscheiden, weil ich alle Einträge unter dem selben Namen gemacht habe.

Um der Verwirrung keinen Vorschub zu leisten, musste was geändert werden und dazu wurde die wunderbare Möglichkeit des „Mitarbeiter-Logins“ genutzt. Also, in Zukunft werden unter dem Namen, der diesen Beitrag unterschreibt, so genannte „offizielle“ Dinge wiedergegeben, Buchtermine, Websitenänderung und so weiter.

Für andere Beiträge wie „Dem Deutscher Language“ (und so weiter) benutze ich in Zukunft meinen „Mitarbeiter-Login“ mit dem Effekt, dass jeder Beitrag mit meinem Namen unterschrieben ist. Außerdem habe ich dann ein eigenes Profil. Falls noch mehr Mitarbeiter an dem Projekt dazukommen, die Beiträge hier veröffentlichen wollen, erhalten die entsprechend ihren Login.

So, nachdem diese technische Frage geklärt ist, am Schluss noch etwas Klugscheißerei: Weiß eigentlich jemand, woher diese Begriffe kommen, „einloggen“, „login“ oder auch „Logbuch“? (Und in letzter Konsequenz kommt ja auch der Begriff „blog“ daher, was ja eine Abkürzung von „Weblog“ sein soll.)

Antwort: Aus der frühen Schifffahrt. Damals hatte jeder Schiffsführer einen Baumstamm bzw. Holzklotz (englisch „log“). Dieser war liegend und an der Oberseite gerade geschliffen. In die gerade Fläche wurden in einem bestimmen Muster Löcher gebohrt. Der Schiffsführer steckte Holzstäbchen in die Löcher und markierte so Kurs und Dauer einer Fahrt, womit er die Geschwindigkeit seines Schiffes bestimmen konnte. Daher sprach man davon, der Kurs wäre „logged in“, also eingeloggt. Der Klotz wurde als „captain’s log“ bezeichnet, als man später die komplizierteren Kursberechnungen anfing in Büchern zu vermerken, wurde dieses Buch ebenfalls „captain’s log“ genannt, woraus der deutsche Begriff „Logbuch“ entstand. Aus dem Buch wurde dann ein richtiges „Schiffstagebuch“, in dem nicht nur Kursberechnungen, sondern auch besondere Vorkommnisse an Bord vermerkt wurden.

Bei einer etwas moderneren Variante eines „Logs“ wurde nicht mehr mit Holzstäbchen und Löchern hantiert, sondern die Einstellungen wurden an der entsprechenden Rundskala vorgenommen. Das „Log“ war in dem Fall auch nicht mehr aus Holz, sondern aus Metall. Aber egal, Holz, Metall oder Papier, der Begriff hat sich gehalten.

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